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Das ist die

Postliste

Das Verzeichnis der bisher eingetroffenen Briefe in zeitlicher Reihenfolge.

Der neueste steht immer oben.

Wanda Rutkiewicz' Himmelfahrtsbrief
Also vor einem Jahr, an einem herrlichen Tag wie heute, starb dein Vater beim Ausflug. Feuchtfröhlich waren sie wie alle Jahre an Himmelfahrt unterwegs, dein Vater und seine geliebten Kegelbrüder, und hier oben auf der Kuppe greift er sich ans Herz und fällt tot um... »weiterlesen


Viktor Emil Frankls schreibt zum Sonntag Kantate
Viele meiner Patienten waren Gefangene ihrer Ängste und Erinnerungen. Viele fühlten sich verlassen - von Gott und allen guten Geistern - und waren in ihrem innersten Gefängnis, in ihrem Verließ. Wir wissen beide, dass es noch ganz andere Gefängisse auf Erden gibt... »weiterlesen


Galileos Himmelsbrief zum Sonntag Jubilate
Natürlich lebt ihr im Zeitlichen und seht das Sichtbare. Wozu sonst habt ihr Augen im Kopf! Wenn Gott das nicht gewollt hätte, wärt ihr alle blind erschaffen worden. Oder wenigstens kurzsichtig.
»weiterlesen


Himmelsbrief von der Ärztin Dorothea Erxleben
...Du sagst nicht, wie lange du schon im Rollstuhl sitzt. Kinderlähmung? Aber da seid ihr ja geimpft. MS? Schlaganfall? Unfall? Es ist gewiss kein Trost, wenn ich dir von früher berichte. Kein Rollstuhl. Krücken! Viele bewegten sich nur kriechend vorwärts. »weiterlesen


Jack Phillips am Sonntag nach Ostern 2012
SOS-Gebete kommen oft. Der eine ist krank. Der andere traurig. Der Dritte fühlt sich einsam. Der Vierte hat Angst, ist echt in Panik. Da ist man nicht sehr gesprächig. Und nicht alle sind fromm. Man fasst sich kurz und funkt in den Himmel SOS. Stoßgebete. »weiterlesen


Himmlischer Osterbrief des Josef von Arimathia
Die letzten Zeilen der Passionsgeschichte erwähnen mich, Josef von Arimathia. Ein wohlhabender Mann aus Jerusalem, Jude, Ratsherr und - heimlicher Jünger Jesu. Heimlich aus Furcht. Tapfer genug, um nach der Kreuzigung zu Pilatus zu gehen. Es ist Rüsttag... »weiterlesen


Petrus schreibt zum Palmsonntag, 1. April 2012
Aber tut das wirklich gut: nur Weinen - ohne Trost? Schau, alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit zum Weinen - und eine Zeit zum Lachen! Ich habe an meine Gefängnis-Erfahrung erinnert. Ich will jetzt nicht auf das Gerede vom Humor hinaus, mit dem alles besser geht.  »weiterlesen


Himmelspost zum Sonntag Judika am 25. März 2012
Ich, Black Elk, "Schwarzer Hirsch", schreibe euch diesen Brief. Ich schreibe euch als Berufener. Als Erfahrener. Und: als Verwundeter. Ich schreibe euch zum Passionssonntag. Denn mit Passion kenne ich mich aus. Und mit dem Motto "Judika".  »weiterlesen


Lambert von Brabant schreibt zum 18. März 2012
Frau Morgentaler, unsere Lehrerin, kam sehr ernst ins Klassenzimmer. Wir wussten da noch nichts von dem Busunglück der belgischen Kinder. Dann sagte sie: Kinder, wir beten heute ganz still. Ich nenne euch alle beim Namen, und dann singen wir das irische Segenslied. »weiterlesen


Meister Eckharts Himmelsbrief zum Sonntag Okuli
"Hallo Himmel! Wir sind die wilden Fünf, die schrecklichste Konfi-Gruppe des Jahres. Jens, unser Pfarrer, nennt uns schräg, aber topp. Am Sonntag dürfen - und sollen und wollen - wir ein Anspiel zum Evangelium aufführen. Auf eigene Texte. »weiterlesen


Manès Sperber schreibt zum Sonntag Reminiscere
Gestern. Abendgebet des 10jährigen Philipp: "Kann das sein, dass du vergesslich wirst, lieber Gott? In der Kinderkirche kam mir ein komischer Gedanke. Die Olga - du weißt schon: Die Olga mit dem starken Parfüm, die immer so gut Gitarre spielt - die Olga also las was vor.  »weiterlesen


Hans Sachs schreibt zum Sonntag Invokavit
Antworten will ich auf dringende Bittgesuche von gestern, kurz vor Ladenschluss. Im Himmel sind die Namen kein Geheimnis. Im Buch des Lebens stehen sie, ihre frischen Samstagsgebete inklusive.  »weiterlesen


Joachim Ringelnatz schreibt zum Sonntag Estomihi
Wenn es nach mir geht, schreibe ich, Joachim Ringelnatz, den Himmelsbrief als Gedicht. Ihr bringt meinen Namen sowieso immer gleich mit meinen Reimen zusammen. Aber weil es nicht nur nach mir geht... »weiterlesen


Himmelsbrief von P. Damian De Veuster
"Es stinkt zum Himmel! Genauer: Ich stinke zum Himmel! Schon wieder. Hoffentlich kommt der Pfleger bald. Ganz schön beschissen, mein Leben hier, lieber Gott. Ich wollt, ich wäre tot. Darf ich mir das wünschen? Du verstehst... " »weiterlesen


Emil Zatopeks Himmelsbrief zu Septuagesimae
Sportsfreunde wissen, wer ich bin: Emil Zatopek aus Prag, „die tschechische Lokomotive“. Viermal Olympiasieger. 18-mal Weltrekord. „Wenn du laufen willst, dann lauf eine Meile. Willst du aber ein neues Leben, dann lauf Marathon.“ Mein Motto. »weiterlesen


Theo Angelopoulos zum Bibelsonntag, 29. Januar 2012
Kaum bist du wieder daheim, fragen sie nach dir, Theo. Ein nicht mehr ganz junger Mann bittet für seine Lieblingstante, die Kinotante. Sie heißt Helene und war für ihn immer die "fromme Helene". Sie nahm ihn nicht in die Kirche mit, wohl aber ins Kino. »weiterlesen


Paulus schreibt zum Sonntag, 22. Januar 2012
Thema Schiffbruch? Da bin ich Experte. Ich, Paulus von Tarsus, weitgereister Völkerapostel. Ich erlebte (und überlebte) einen spektakulären Schiffbruch. Und dies war nicht die einzige Katastrophe meines Lebens. Und auch nicht meine einzige wunderbare Rettung. »weiterlesen


Elis Himmelsbrief zum Sonntag, 15. Januar 2012
Guten Morgen, Zeit zum Aufstehen. Hallo!! Aufstehen!!! Du willst nicht? Übrigens: Du solltest mal lüften. O-Ton deiner Mutter. Ich aber schreibe dir nicht im Namen deiner Frau Mama. Ich schreibe sanft und sachte, einen Himmelsbrief für junge Ausschläfer. »weiterlesen


Himmelsbrief der heiligen drei Könige zu Epiphanias
Wir schreiben dir zu dritt. Caspar. Melchior. Balthasar. Du staunst? Ob wir wahr sind? Oder märchenhaft? Und unsere drei Namen? Woher man das weiß? Drei Könige? Drei Weise? Drei Sterndeuter, also Astrologen?  »weiterlesen


Neujahrsbrief von Pina Bausch
Briefeschreiben war nicht mein Ding, aber heute bin ich an der Reihe. Für euch, die ihr das Neue Jahr so schwungvoll begonnen habt. Mit einem Wiener Walzer in den Himmel hinein. Immer rund herum, und nun auf ein Neues, auf die neue Runde 2012. »weiterlesen


Jochen Kleppers Weihnachtsbrief 
am frühen Morgen des 25. Dezember 2011

Ich antworte dir. Heute, noch im Morgengrauen. Ich, Jochen Klepper. Auf Erden 1903 geboren als Pfarrerssohn aus Schlesien, nach dem Theologiestudium wurde ich aber nicht Pfarrer, sondern Journalist und Dichter. »weiterlesen


Paul Gerhardt schreibt zum Vierten Advent
Ich, Paul Gerhardt, schreibe dir einige Zeilen aus einem meiner Weihnachtslieder. Bald ist es ja soweit. Ich, gebürtig 1607 in Gräfenhainichen in Sachsen, war Pfarrer und Dichter. Liederdichter. Mein Leben war schrecklich. Mein Leben war herrlich.  »weiterlesen


Johann Hinrich Wichern schreibt zum 3. Advent
Ich wünsche dir, dass auch du ein Engel für deine Yasemin wirst. Denn in der Nacht aus Hass und Gewalt, auch in Deutschland, leuchten Rettungshäuser. Und gottbewegte Menschen wie ihr beide. Dieser Sonntag macht seinem Namen Ehre: Laetare. Freuet euch. »weiterlesen


Caspar David Friedrich schreibt zum Zweiten Advent
Ist das nun ein Fluch oder ein Gebet oder was? Da schimpft ein Pastor im Auto, was das Zeug hält. Und er bittet allen Ernstes den lieben Gott, dass die dumme Ampel etwas schneller auf Grün schaltet. Er kommt sonst zu spät zur Adventsbesinnung im Seniorenstift. »weiterlesen


Zum Ersten Advent von Johanna Franziska v. Chantal
Hört mal. Da singt jemand. Eine alte brüchige Stimme. Eine Frau. Schaut mal. Sie sitzt früh am Tag in einer kalten Kirche und singt. Ganz allein. Draußen ist es noch kälter. Sie hat ein Licht entzündet und singt. Drei Strophen lang... »weiterlesen


Himmelsbrief von Judas zum Ewigkeitssonntag
Wortlos zündet sie alle Tage ein Licht an. Alle Tage. Seit vielen Jahren. All diese Kerzen aus tausendundeiner Nacht sind ihre Gebete. Sie selbst kann nicht beten. Sagt sie. Sie kann auch nicht weinen. Nicht mehr. Noch nicht. »weiterlesen


Himmelsbrief zum Volkstrauertag
Und weil nun am Sonntag in Deutschland Volkstrauertag ist. Und weil Erinnern auch weh tut. Weil das alles zusammenfällt, Spruch und Widerspruch, Hoffnung und Resignation, deshalb schreibe ich euch. Ich: Walerjan Wróbel, am 2. April 1925 in Falków geboren. »weiterlesen


Harry Houdinis Himmelsbrief zum 6. November 2011
Manche Bitte kommt von Herzen, kommt im Himmel an - und ist und bleibt umsonst. So auch Leylas Tränentelegramm. Sie bittet Michael Jackson um eine Mail. Nur ein Zeichen vom Himmel will Leyla. Aber wir reagieren nicht. Kein Michael Jackson wird ihr winken. »weiterlesen


Es schreibt Peter Henlein
Liebe Hausgemeinschaft, ihr staunt, wie fix ich euch schreibe. Heute Nacht um drei – irdische Zeitmessung - hören wir eure Vigilien. Den aktuellen Himmelsbrief darf ich übernehmen. Ich: Peter Henlein, nach menschlicher Zeitrechnung 1480 in Nürnberg geboren... »weiterlesen


Himmelsbrief von Fridolin Stier
Ein gut geschnürtes Bündel voller Fragebitten liegt bereit. Woche für Woche. Gesammelte Rufe aus einem kleinen Bibelkreis. Meistens geht es ums Verstehen. Manchmal um ein Wort, ein unverständliches. Und manchmal - so heute - streiten sie um... »weiterlesen


Himmelsbrief von Thomas von Aquin
Gute Frau, wieso wendet sich dein Mandant nicht direkt an uns? Raunen und Tuscheln im Himmelreich. Eine Steuerberaterin sucht Rat für einen armen Sünder. Einen Steuersünder. Er sei keiner von den ganz Schlimmen, doch darauf komme es jetzt nicht an. »weiterlesen


Es schreibt Saint Denis zum 16. Sonntag nach Trinitatis

Merci! Da trifft im Himmel ein besonders witziges Gebet ein. Witzig verpackt, aber innen doch ziemlich traurig. Da leidet einer unter rasenden Kopfschmerzen und braucht ständig Tabletten. Der Humor scheint aber noch zu funktionieren, denn das notvolle Gebet ist über und... »weiterlesen


Wangari Maathai schreibt zum Erntedankfest

...Immer geht es uns unverdient gut. Immer. Das tägliche Brot: nie verdient. Nie gerecht nach Menschenmaß. Reiche Ernte nach einem optimalen Sommer: nie verdient. Lasst das Nörgeln. Wenn ihr in einer vom Klima begünstigten Region lebt und satt werdet... »weiterlesen


Michelangelo schreibt zum Sonntag Michaelis

Ein sorgenvolles Gebet trifft gerade recht zu Michaelis ein. Sorgen macht sich ein Opa um seinen Enkel. Denn da läuft was aus dem Ruder, seufzt Opa, und er will sich nicht einmischen, aber... Beten darf ich, gell? Das Gebet geht so: Bitte, behütet meinen Enkel und... » weiterlesen


Reinhold Schneider schreibt am 18. September

(auch mit Blick auf den Besuch des Papstes vom 22. bis 25. September 2011): Seufzer und Klagen, Loben und Jubeln, Danken und Bitten... Das kommt immer gut bei uns an. Aber manchmal treffen ungebetene Gäste ein, verstimmte Gebete. Genauer gesagt: Reklamationen... » weiterlesen


Charles de Foucauld schreibt zum 11. September 2011

Was für eine wunderschöne Schrift. Arabisch. Ein arabisches Gebet. Ein Loblied? Eine Hymne? Ein Seufzer? Ein Klagelied? Ein Klagelied, vermutlich. Wir erkennen es an den verwischten Buchstaben. Kaum getrocknete Tränen. Ein Kind betet, ein kleiner Junge. Mustafa.  »weiterlesen


Matthäus schreibt zum 4. September 2011

Petra B. flüstert uns ihren neuen Sorgenbrief. Neu, aber inhaltlich das alte Lied. Petra möchte anonym bleiben. "Wehe, wenn mein Mann davon Wind bekommt... " Wovon? Wie groß muss deine Angst sein, Petra, dass du sogar Gebete verschlüsselst...   » weiterlesen


Ein Brief von Augustinus zum 28. 8. 2011

Ein Brief von Augustinus zum 28. 8. 2011

Bittgebete mitten in der Nacht, Seufzer der Ruhelosen, die wach und wund liegen. "Ich kann nicht schlafen. Ich kann einfach nicht schlafen. Himmel, hilf!" Ähnlich klagen manche über ihre innere Unruhe. "Was habe ich nicht alles schon ausprobiert..." » weiterlesen


Conor Clapton (1986 - 1991) schreibt

Conor Clapton (1986 - 1991) schreibt

Hallo, hallo, ruft es reihum. Kennt das jemand? Da singt wieder einer auf dem Friedhof. Immer dasselbe Lied. Englisch. Das Lied, das Gebet, der weinende Mann auf dem Friedhof. Seit Wochen geht das so. Irgendwie tröstet ihn das Lied, aber wie und warum? » weiterlesen


Dorothee Sölle schreibt zum 13. August

Dorothee Sölle schreibt zum 13. August

Eine Rarität, ein Brief in zittriger Sütterlin, geht reihum, amüsiert und berührt zugleich. Kann das jemand lesen? Was für eine schöne altmodische Schrift. Von einer Uromi für ihren Jüngsten. Sie lebt in Leipzig. Ich werde dir antworten. » weiterlesen


Elija schreibt zum Sonntag, 7.August 2011

Elija schreibt zum Sonntag, 7.August 2011

"Himmel hilf. Mein Mann ist krank. Er leidet und ist zu allem Elend auch wehleidig." So etwa kommt ein Brief an. Einer? Viele. Halb mitleidig, halb genervt. Dein Mann ist es nicht gewohnt, krank zu sein. Zwar lässt er sich gern von dir bedauern und bemuttern... » weiterlesen


Bruder Klaus schreibt zum Nationalfeiertag der Schweiz

Bruder Klaus schreibt zum Nationalfeiertag der Schweiz

Liebe Eidgenossen, euer Loblied kam gut bei uns an. Akustisch jedenfalls. Halbwüchsige Seraphim versuchen inzwischen, ihr Halleluja zu jodeln. Und unser alphornblasender Senior-Engel unterstützt sie - gemächlichen Flügelschlags. » weiterlesen


Helen Keller schreibt zum 24. August

Helen Keller schreibt zum 24. August

Endlich mal wieder ein Dankbrief. Ein richtig runder Dankbrief ohne Seufzer, ohne Nörgeln, ohne Tadel. Eine Rarität also: glücklich und zufrieden. Auch ohne das peinliche Wiederholen von Wünschen, die doch gestern erst erfüllt wurden. » weiterlesen


Benjamin schreibt zum 4. Sonntag nach Trinitatis

Benjamin schreibt zum 4. Sonntag nach Trinitatis

Ihr habt also noch Leichen im Keller? Und sie riechen schon? Eure Sache. Bei uns: Leben im Himmel. Leben in Hülle und Fülle. Daher so viele Himmelsbriefe. Antworten auf Jammer, Kummer, Sorgenpost. Ob wir dir helfen? Ich wäre gern dabei. » weiterlesen


Maurice Cocagnac schreibt

Maurice Cocagnac schreibt

Neue Notrufe und viele - im Lauf der Zeit matt gewordene - Bittgebete treffen bei uns ein. Täglich. Stündlich. Himmel hilf, ich habe mein Kind verloren! Anfangs klingt das nach leerer Wiege und plötzlichem Kindstod, nach Schmerz und Trauer am Grab eines Kindes. » weiterlesen


Für Schmerzgeplagte schreibt Moshe Feldenkrais

Für Schmerzgeplagte schreibt Moshe Feldenkrais

Heute bekommen alle einen Brief gegen Hexenschuss. Wie das? Himmlischer Trost und Zuspruch gegen Ischias und Rückenschmerzen? Bei Seelenkummer und Herzeleid mag das ja gut sein. Aber sollten im vorliegenden Fall dem Bittgebet nicht wenigstens Röntgenbilder... » weiterlesen


Himmelsbrief zum Sommer. Und zum 1. Sonntag nach Trinitatis.

Himmelsbrief zum Sommer. Und zum 1. Sonntag nach Trinitatis.

Mit Freuden schauen wir euch zu. Euch Kleingärtnern aus Liebe und Berufung. Bunt treibt es euer Stückchen Land, euer Stückchen Himmel auf Erden. Himmel auf Erden? Eure Gebete und euer... » weiterlesen


Anonymos Trinitatis

Turbulenzen, mein Lieber, löst deine Karte aus Rom hier aus. Himmlische Stürme. Auch Heiterkeitsstürme. Eifriges Hin und Her. Unüberschaubar viele fühlen sich spontan angesprochen, empfinden sich als kompetent und wollen dir antworten. » weiterlesen


Stephen schreibt zu Pfingsten

Stephen schreibt zu Pfingsten

Kennst du den immerwährenden Adventskalender? Er beginnt im Advent und geht dann von Pfingsten bis Pfingsten bis Pfingsten. Und so weiter. Wie das? Ich darf es dir mit einem meiner schönsten Texte erklären. Ich bin Engländer, heiße Stephen Langton... » weiterlesen


Zum Kirchentag von Erich Kästner

Zum Kirchentag von Erich Kästner

Kommst du auch nach Dresden? Zum Kirchentag? Wäre schön. Wir treffen uns dort. Ich schaue auf jeden Fall vorbei. Als gebürtiger Dresdner. Ehrensache. Das Motto spricht mich an: „… da wird auch dein Herz sein“. Ein Wort aus der Bergpredigt Jesu... » weiterlesen


Zum Friedenssonntag von Heinrich Albertz

Zum Friedenssonntag von Heinrich Albertz

Ob du bitte auch mal mit ihr zum Friedensgebet kommst. Deine Freundin ist nett, aber hartnäckig. Sie gehört zu einer kleinen Gebetsgruppe. An jedem Freitag treffen sie sich in Sankt Thomas zum Beten und Singen. Für den Frieden. » weiterlesen


Zu Jubilate von Nabot

Zu Jubilate von Nabot

Dein Opa war Winzer. Dein Opa ist gestorben. Du bittest uns um etwas Trost. Am schönsten wäre es, wenn der Opa selber schreibt. Aber er war kein Briefeschreiber. Auch kein großer Redner. Kein Mann der großen Worte. Nicht einmal der kleinen Worte. » weiterlesen


Zum Sonntag Misericordias Domini Ulrike Nisch

Zum Sonntag Misericordias Domini Ulrike Nisch

Seit Ostern kommen dir ausgerechnet in der Küche fromme Fragen. Prompt landet eine deiner Fragen im Himmel, und ich soll dir schreiben. Denn für Küchenkummer ist eine Küchenschwester zuständig, also beispielsweise ich. Ulrike Nisch. Ich habe heute nämlich Namenstag. » weiterlesen


Himmelsbrief zu Quasimodogeniti

Himmelsbrief zu Quasimodogeniti

Deine Nachbarn haben heute ein großes Fest: den Weißen Sonntag. Sie sind katholisch. Ihre Isabell ist Kommunionkind. Sie lacht auf allen Fotos. Isabell ist ein freundliches Kind. Sie ist mongoloid. Und sie ist älter als die anderen Kinder. » weiterlesen


Ein Brief zu Ostern von Wilhelm

Ein Brief zu Ostern von Wilhelm

Ich schreibe dir zu Ostern: Wilhelm Willms, 1930 auf die Welt gekommen, seit 2002 wieder daheim im Himmel. Ich schreibe, denn das war meine Berufung, damals, bei euch. Mit neuen Augen sehe ich heute, dass es wahrer war, wahrer als wahr. » weiterlesen


Himmelspost zum Palmsonntag von Antonius von Padua

Himmelspost zum Palmsonntag von Antonius von Padua

Gibt es hier einen Esel? Mein himmlischer Rundruf löst Heiterkeit aus. Erröternd flüstern mir einige Engel zu, viele seien hier, auch Selige und Heilige, rechte Esel. Auch manche Würdenträger, kichern sie und zeigen auf welche. » weiterlesen


Zum Sonntag Judika schreibt Isaak

Zum Sonntag Judika schreibt Isaak

Hinterher ist man immer klüger, sagst du, und du kennst den Spruch. Und du magst ihn nicht, sagst du. Er sei genau so erbärmlich wie das Geschwätz vom Silberstreif am Horizont und vom Licht am Ende des Tunnels. Denn was nützt die Klugheit hinterher... » weiterlesen


Zum Sonntag Laetare von Edith Piaf

Zum Sonntag Laetare von Edith Piaf

Fröhlich darf der Brief heute sein, mitten in der Fastenzeit. Laetare heißt der Sonntag, wieder nach dem Eröffnungsvers. Ein Zitat aus Jesaja Kapitel 66, Vers 10: „Freut euch mit Jerusalem.“ Wie ich höre, nennen manche diesen Sonntag sogar „das kleine Ostern“. » weiterlesen


Ein Brief von Bertha Suttner zum Sonntag Okuli

Ein Brief von Bertha Suttner zum Sonntag Okuli

Meinen Brief wollen viele unterschreiben. Alfred Nobel, natürlich. Mahatma Gandhi. Martin Luther King. Franz von Assisi. Unterschreiben wollen aber auch Studenten aus Tripolis und Tunis, aus Kairo und Peking. Unterschreiben wollen Kriegerwitwen und... » weiterlesen


Ein Brief zu Japan von Akiro Kurosawa

Ein Brief zu Japan von Akiro Kurosawa

Sprich: "Mein Gott, warum habe ich dich verlassen?" So ist es dir angemessen. Die Wochen vor Ostern sind Wochen der Umkehr. Und noch eines soll ich dir weitersagen, ein Wort von Jesus: "In dieser Welt habt ihr Angst, aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt"... » weiterlesen


Ein Brief zum Sonntag von Rabbi Nachman

Ein Brief zum Sonntag von Rabbi Nachman

Sei getrost und suche alle Tage, alle Nächte die Zwiesprache. Nicht mit mir. Sondern im Gebet mit jenem Rabbi Jesus von Nazaret, der für euch im Himmel und auf Erden der Christus ist, nach dem ihr benannt seid und hoffentlich auch lebt. » weiterlesen


Ein Brief von Mascha Kaleko

Ein Brief von Mascha Kaleko

Lass dir nicht einreden, Marta werde erst mit Maria komplett, Ora erst durch Labora, Kampf erst durch Kontemplation. Daran ist zwar viel Richtiges, aber sei vor allem du. Einseitig, aber wenigstens deiner Art gemäß. Denn so hat dich Gott gewollt. » weiterlesen


Ein Brief von Jona

Ein Brief von Jona

Not lehrt beten. Jedenfalls bei mir war es so, und außerdem musste ich es auch nicht lernen. Ich hatte ja Gottvertrauen im Herzen, außerdem den Auftrag und ein Gewissen. Langer Rede kurzer Sinn: Nach drei Tagen und drei Nächten spuckt der Fisch mich an Land. » weiterlesen


Ein Brief über Knechte, Träumer und Fluchthelfer. Von Josef.

Ein Brief über Knechte, Träumer und Fluchthelfer. Von Josef.

Sprich gut von uns, sagten mir die Ägypter, erzähle von uns. Erzähle von eurer zweiten Heimat. Erzähle, dass ihr bei uns jahrelang in Sicherheit wart vor König Herodes, dem Bluthund. Vergiss nicht, die Römer zu erwähnen. Sprich gut von ihnen. Es gab nicht nur Pontius Pilatus. » weiterlesen


Ein Brief zur Berlinale von Ingmar Bergman

Ein Brief zur Berlinale von Ingmar Bergman

In "Licht im Winter", einem meiner religiösen Filme, geht es um einen vergrippten, kalt gewordenen Landpfarrer, der Gott nicht mehr spürt und die Liturgie, das Abendmahl nur noch als leeren Ritus feiert. Feiern kann man es nicht nennen. » weiterlesen


Ein Brief von Silja Walter

Ein Brief von Silja Walter

Nur von meinem Weg erzähle ich dir. Manchmal ging ich verzagt und verheult zu den "verbeulten Töpfen unter dem Dach", zu den "toten Fliegen", zu den "dürren Lindenblättern". Auch dein Weg wird gut. Nicht immer heiter, aber gut. Glaub mir. » weiterlesen


Ein Brief zum Bibelsonntag von Johannes Gutenberg

Ein Brief zum Bibelsonntag von Johannes Gutenberg

Es ist wirklich wie beim Fahrplan: Jedes Detail muss stimmen, aber nicht jeder Zug ist dein Zug. Lies die Bibel, lies genau, und suche dir dann deine passende Verbindung. Wenn dich eine Stelle ärgert, kränkt oder gar krank macht, dann ist sie einfach nicht für dich. » weiterlesen


Ein Brief aus Gold von Alaungphaya

Ein Brief aus Gold von Alaungphaya

Nicht auf Stein, nicht auf Gold, sondern ins Herz schrieb Paulus. Das ist schön gesagt. Und Paulus bat mich, dir zu sagen: Das Wichtigste sei nie, ob eine Antwort kommt, sondern ob dein Brief zu Herzen geht... » weiterlesen


Ein Brief zum Zug der Sterne von Antoine und Johannes

Ein Brief zum Zug der Sterne von Antoine und Johannes

Antoine mag mich, weil ich einst die Musik hörte, die Harmonie des Alls. Das sei das Mindeste, was ein Stern vermag, sagte Antoine: Vor dir herziehen, dir den Weg weisen, an der richtigen Stelle stehenbleiben, damit du niederkniest, und dir dann ins Herz lachen. » weiterlesen


Ein Brief zum Neuen Jahr von Dietrich Bonhoeffer

Ein Brief zum Neuen Jahr von Dietrich Bonhoeffer

Ich wusste, dass sie sich um mich sorgen werden, gerade über den Jahreswechsel. Darum wollte ich sie trösten. Ich war in einem Verließ, aber nicht verlassen. Und ich schrieb an Maria: Es ist, als ob die Seele in der Einsamkeit Organe ausbildet, die wir im Alltag kaum kennen... » weiterlesen


Ein Brief zum Weihnachtsfest von der Oma an der Krippe

Ein Brief zum Weihnachtsfest von der Oma an der Krippe

Dem Kind in der Krippe las ich nur einige Psalmen vor. Maria sang Wiegenlieder. Ich sprach Psalmen. Ich liebe meine Psalmen, und ich wollte, dass mein Enkelkind eines Tages gute, starke Worte im Herzen hat. Denn ein Baby bekommt viel mit, das weiß ich, die Oma Anna. » weiterlesen


Ein Brief zum 4. Advent von Jesse

Ein Brief zum 4. Advent von Jesse

Sieben Tage vor Weihnachten pflegen die Kirchen einen Premium-Adventskalender. Und am dritten Tag bin ich dran, Jesse. Also nicht wirklich ich, sondern die Wurzel Jesse. Und damit du dieses Jahr an Weihnachten ein Kopfschütteln weniger hast, soll ich dir unbedingt schreiben. » weiterlesen


Ein Brief zum 3. Advent von Nelly Sachs

Ein Brief zum 3. Advent von Nelly Sachs

Ich weiß aus Erfahrung, wie weh das tut, wenn um dich herum allgemeine Fröhlichkeit angesagt ist, und nur dir ist es zum Heulen. Ich helfe dir vielleicht mit einer meiner schönsten Zeilen. Es gibt viele davon. Immerhin bekam ich dafür damals den Literaturnobelpreis. » weiterlesen


Ein Brief zum 6. Dezember vom Nikolaus

Ein Brief zum 6. Dezember vom Nikolaus

Ich mag mein Fest. Und ich mag alle, die sich heute oder morgen verkleiden. Ich mag die, die sich ihre Sprüche einprägen, den Bart ankleben, den Sack mit Geschenken füllen und losziehen. Es sind viele. Viele voller Liebe. Das weiß ich. Und manche tun es auch fürs Geld. » weiterlesen


Ein Brief zum 1. Advent vom Engel mit der Flöte

Ein Brief zum 1. Advent vom Engel mit der Flöte

Du findest mich nicht nur in Barockkirchen. Pausbäckig und nicht sehr wirklichkeitsgetreu. Aber das soll mich jetzt nicht stören. Ich darf dir in Gottes Namen zum Advent schreiben. Demnächst kommst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Kirche. » weiterlesen