Gott ist
ein Sucher und Finder.
Jesus war ein faszinierender Erzähler. Wer damals erzählen konnte, fand offene Ohren. Erzählen war die wichtigste Form der Kommunikation. Wir „Fernsehmenschen“ müssen das bedenken. Jesus erzählte nicht nur freundliche Geschichten zur Unterhaltung, auch wenn seine Erzählungen durchaus unterhaltsam waren. Jesus erzählte den Menschen das Evangelium in die Herzen und Köpfe. Wir erkennen es besonders an den „Gleichnissen“, die einen großen Teil seiner Verkündigung des „Reiches Gottes“ ausmachte. Also wer und wie Gott ist und wie wir Menschen wieder mit Gott zusammen kommen. Das war der Sound seiner Erzählungen.
Jesus predigte nicht in großen Kirchen, nicht zu Tausenden in großen Hallen. Er traf Menschen auf den Straßen, und Plätzen, unter schattigen Bäumen. Manche werden auch etliche Meilen mit ihm und seinen Jüngern unterwegs gewesen sein. Wie im Hause des Zöllners oder bei der Hochzeit in Kanaan wird er zu den Besuchern gesprochen haben. Gewiss gab es dabei klärende Rückfragen und auch die 12 Jünger beteiligten sich. Am Sabbat ging er in die Synagogen und erzählte wohl auch dort Gleichnisse.
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