Karriere
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Bildung wird heute groß geschrieben. In Regierungserklärungen und Parteiprogrammen wird ständig darüber geredet. Gegen Bildungschancen und einem entsprechenden Bildungshunger ist absolut nichts zu sagen. Ganz im Gegenteil, junge Menschen, die Angebote zur Ausbildung oder zur Erlangung des Abiturs und nachfolgender Staatsexamen in den verschiedensten Fächern nutzen, sind in der richtigen Spur. Die Völker unserer Erde brauchen gut ausgebildete und gebildete Frauen und Männer, die auch engagiert in leitende Funktionen eintreten. Unser Schöpfer erwartet, dass wir entwickeln und anwenden, was er an Begabungen in uns angelegt hat.
Es ist gewiss auch nichts dagegen zu sagen, wenn jemand „Karriere machen“ will. Im guten Sinne will er etwas leisten und sich voll einbringen. Doch gibt es ein tieferes Problem, das Jesus einmal auf eindrückliche Weise geregelt hat. Die Männer um Jesus, die Jünger genannt wurden, dachten darüber nach, wer von ihnen wohl „der Größte“ sei. Es ging um Anerkennung und Einfluss im Projekt „Reich Gottes“, also in der Weitergabe der Wahrheit des Evangeliums und der Liebe Gottes an die Menschen. Jesus „erkannte, was sie in ihren Herzen dachten“, er durchschaute sie und handelte, denn hier stand alles auf dem Spiel.
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