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in dieser Woche 
auf dem Kirchentag
in Bremen

Sie finden uns in einem der weißen Ausstellungszelte direkt vor den Hallen.


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Unser Kirchturmplakat an
St. Amandus in Datteln (Westf.)

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Neu und im Aufbau


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gott.net im Buch


Texte von Johannes Hansen, veröffentlicht bei gott.net,
gibt es auch als Buch.

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In 99 Schritten durch die Bibel


Die Bibel sollte kein Buch mit sieben Siegeln sein. Sie finden hier eine Serie, die Sie zu den wichtigsten Stellen der Bibel führt. Von Adam und Eva bis zur Offenbarung geht es auf eine Entdeckungs-Reise durch die Bibel.
(>>>Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterÜbersicht<<<)


Das Storyboard


Eine alte Geschichte neu erzählt.
Diese alte Geschichte erzählt, wie die damalige Welt in einer riesigen Wasserflut unterging. Sie berichtet, wie es dazu kam und warum damit doch nicht alles zu Ende war. Genau genommen ist dies nicht die Geschichte einer Katastrophe, sondern die Geschichte einer Rettung.

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Die Akte Davidson


Einblick in ein 
imaginäres Aktenbündel
"Über den Jesus von Nazareth,
zusammengestellt im Auftrag
des Hohenpriesters Kaiphas".

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Wort für die Woche


Aktuell in dieser Woche


Diese Frage steht als Motto über dem „Deutschen Evangelischen Kirchentag“ in Bremen. Ein Gremium hat sich dafür entschieden, doch Gott hat diese Frage gestellt. Wer diese Frage über alles setzt, war mutig, hat viel gewagt.  Denn Gott lässt sich nicht zum Begriff machen, er ist kein theologisches Produkt, schon gar nicht lässt er sich manipulieren und für unsere Zwecke einsetzen. Bereits diese Versuche werden von der Frage „Mensch, wo bist du?“ konterkariert. Doch es ist eine gute Frage, Gott will uns nicht los sein, wir müssen nicht Gott los sein. Auch in Bremen nicht. Nirgendwo.

 

Die Frage Gottes erscheint in der langen Erzählung der Kapitel 2 und 3 des Buches Genesis, ganz vorn in der Bibel. Im Garten Eden ist die größte Katastrophe der Menschheit passiert, so erzählt diese Glaubensgeschichte. Kein historischer Bericht, sondern das Zeugnis von Gottes Beziehung zu uns und unserer Beziehung zu Gott. Von allen Bäumen des wunderbaren Gartens dürfen sie essen, Adam und Eva. Gott ist ein unübertroffen generöser Gastgeber, der sich freut, wenn seine Menschen sich freuen. Nur von  dem einen geheimnisvollen Baum sollen sie nicht essen, es wird tödlich sein.  Es ist der Baum, der Gott ganz allein gehört, die Grenzziehung zwischen Gott und seinen Menschen. Doch die Schlange zischt und flüstert: So streng ist Gott doch nicht, nehmt und esst und: „Ihr werdet sein wie Gott“, also göttlich. Ihr werdet alles wissen und also Macht bekommen, euer Leben  autonom, freiheitlich zu gestalten. Sie nehmen und essen von diesem  Baum und stürzen ab.

 

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Das Thema

 

Jesus und die Politik

 

 

Der Streit um die Wahrheit des christlichen Glaubens ist so aktuell wie er es schon war, als „Jesus von Nazareth“ auf den Straßen Galiläas unterwegs war. Das ganze Land stand unter der Herrschaft Roms. Der römische Kaiser ernannte Statthalter, die für das Eintreiben der Steuern und für die Geltung des römischen Rechts im Lande verantwortlich waren.

 

Jesus wurde in Nazareth geboren und bewegte sich vor allem in Galiläa, wo er die Botschaft vom kommenden und im Glauben schon gegenwärtigen Reich Gottes verkündete. „Reich Gottes“ oder auch „Herrschaft Gottes“ ist kein politischer Begriff, doch konnte die Ausrufung der Herrschaft Gottes nicht nur als mystische Erfahrung verstanden werden, sondern als eine das ganze Leben umfassende und durchdringende Wirklichkeit. Diese Gegenwart Gottes war in Jesus voll präsent. Darum bekannten die Christen ihn auch als den Herrn. Nicht wie „Herr Meier“, sondern als den Kyrios, in dem Gott selbst in die Welt kam. „Jesous kyrios“ war das Taufbekenntnis der ersten Christen. Der konsequente Glaube an Jesus Christus im Sinne der „Nachfolge Jesu“ ließ sich von Anfang an nicht aus der politischen Gesellschaft ausgliedern. Wer sich zu Jesus bekannte, hatte einen existentiellen Herrschaftswechsel erfahren, der kein Lebensgebiet ausließ. Die Jesusjünger waren keine Aufrührer, wie es religiöse Gruppen im Lande durchaus waren. Sie waren „Friedensmenschen“. 

 

Die Überlieferung zeigt, dass die politische Wirklichkeit durchaus auch Jesus und seine Jünger bewegt hat. Eine Gruppe von „Pharisäern“, Angehörige einer in sich geschlossenen strengen Glaubensgemeinschaft der jüdischen Tradition, wollten Jesus sozusagen in eine Falle locken. Sie berieten, „wie sie ihn mit seinen Worten fangen“ konnten.

 

So schickten die Oberpharisäer untergeordnete Glieder ihrer Bewegung mit der Frage zu Jesus: „Ist es recht, dass man dem Kaiser Steuern zahlt, oder nicht?“ Jesus reagierte cool, würden hier junge Leute sagen.

 

 

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Ausgabe 229
vom 18. 5. 2009



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Nächste Ausgabe:
Montag, 25
. Mai 2009

Alles, ab Nr. 1, im Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterArchiv


Mach die Augen auf

Erste Lektion der Glaubensunterweisung: Wenn einer vor unseren Augen gebratenen Fisch isst, isst einer vor unseren Augen gebratenen Fisch. Sehen lernen heißt: sehen lernen. Also nichts hinzudichten, nichts übersehen, nicht durch den Fisch durchblicken. Mein geliebter Vordergrund!

 

Zweite Lektion der Glaubensunterweisung: Die Schrift mit offenen Augen lesen, murmeln, verstehen. Mach die Augen auf. Glotz nicht so romantisch. Die Augen!  

 

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Das Zitat

Der Mensch lebt
und bestehet
nur eine kleine Zeit.

Und alle Welt vergehet

mit ihrer Herrlichkeit.

Es ist nur einer ewig

und an allen Enden,

und wir sind in seinen Händen.

Matthias Claudius

 

Das Geheimnis der Gnade:

Es ist niemals zu spät.