Die Bibel sollte kein Buch mit sieben Siegeln sein. Sie finden hier eine Serie, die Sie zu den wichtigsten Stellen der Bibel führt. Von Adam und Eva bis zur Offenbarung geht es auf eine Entdeckungs-Reise durch die Bibel. (>>>Übersicht<<<)
Das Storyboard
Eine alte Geschichte neu erzählt. Diese alte Geschichte erzählt, wie die damalige Welt in einer riesigen Wasserflut unterging. Sie berichtet, wie es dazu kam und warum damit doch nicht alles zu Ende war. Genau genommen ist dies nicht die Geschichte einer Katastrophe, sondern die Geschichte einer Rettung.
Am frühen Morgen des 9. Juni 2001 machte sich Hape Kerkeling von Saint-Jean-Pied-de-Port auf einen für ihn endlos langen Weg. Es war der „Jakobsweg“, dessen Ziel er nach mehr als 40 Tagen am 20. Juli 2001 in Santiago de Compostela erreichte. Er schrieb darüber das lesenswerte Buch: „Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg.“ Es steht auch in dieser Woche immer noch auf Platz 4 der SPIEGEL-Bestseller-Liste, wo es jahrelang wie fest gemauert Platz 1 belegte. Hape Kerkeling suchte nach eigenem Bekenntnis Gott. Und das höchst tapfer mit seinen wunden Füßen in den schließlich ausgelatschten Schuhen. Ob er Gott gefunden hat, wird im Buch nie ganz klar. Bleibt die Frage, ob man Gott durch qualvolle Wanderungen auf einem uralten Pilgerweg wirklich findet?
Das jedoch ist klar: Der Glaube der Christen wurde von Anfang an als ein Weg verstanden. Christus selbst hat gesagt: „Ich bin der Weg.“ In Person, ganz existentiell, bis hin zur Via Dolorosa, dem Weg durch Jerusalem, hin zum Richtplatz Golgatha, draußen vor der Stadt. Die ersten Jünger hatte Jesus auf den Weg der „Nachfolge“ gerufen.
Viele meiner Freunde haben sich schon lange von der Kirche abgewendet. Sie wirkt auf sie unglaubwürdig, veraltet, vergilbt, festgefahren, unbeweglich, geradezu unmenschlich und somit haben die meisten sich auch von Gott abgewendet. Wenn sein Bodenpersonal so drauf ist, wie muss er selbst dann erst sein … wenn es ihn überhaupt gibt! Geh mir weg mit Gott, sagen leider die meisten. Ich sehe das anders.
Der TV-Entertainer Hape Kerkeling, in seinem Buch „Ich bin dann mal weg“ (Malik-Verlag), in dem er seine Erlebnisse und Erkenntnisse auf dem Jakobsweg beschreibt.
Wenn Gott einer ist, von dem ich nicht verlassen werden will, dann kenne ich erstens Gott und zweitens die Verlassenheit. Sie ist der erste große Schmerz, den wir kennen lernen, und wir schreien ihn hinaus, was so viele nur als Luftschnapper des Neugeborenen abtun. Andrerseits: wenn auch unser Schmerzschrei der Verlassenheit nichts anderes wäre als der Luftschnapper von Neugeborenen? Du Gott meines Heiles!