
Früher mal, ganz früher, gab es vor allem Jäger und Sammler auf der Erde. Später dann Jäger und Bauern. Die einen jagten, die anderen bauten an. Um zu überleben. Um etwas zum Essen zu haben.
Wir heute gehen in den Supermarkt. Da sind die Regale voll. Selten müssen wir uns Sorgen machen, ob das Angebot zum Überleben reicht. Zum Sattwerden. Eher haben wir mit Übergewicht zu kämpfen ...
Aber vielleicht geht es unseren Vorfahren am Ende doch besser. Eine fette Beute, eine ertragreiche Ernte reichten aus, um sie glücklich und zufrieden zu machen.
Ein Afrikaner sagte einmal nach einem Besuch in Deutschland: „Bei euch sind die Regale voll. Aber die Gesichter sind leer.“
Weil wir nichts mehr wirklich schätzen? Weil wir uns das Dankesagen abgewöhnt haben? Schon ein kleines regelmäßiges Tischgebet könnte eine große Veränderung bringen: „Gott, hab Dank für dieses Essen! Lass uns dich heut nicht vergessen.“
Illustration: Christian Habicht | Text: Jürgen Werth | © gott.net
