
„Missverständnisse sind der Normalfall der Kommunikation!“ Sagt der österreichisch-amerikanische Psychologe Paul Watzlawik.
Doch was wären wir ohne Missverständnisse! Es gäbe kaum noch Witze. Zum Beispiel.
Andererseits sind sie gefährlich. Sie können Karrieren beenden. Beziehungen zerstören. Leben vernichten.
Doch es gibt ein Mittel gegen Missverständnisse. Nachfragen. Auch wenn’s blöd klingt. Etwa so: „Habe ich dich wirklich richtig verstanden? Ich soll umkehren in die Kneipe?“ Dann kann’s der andere bestätigen oder dementieren. Das kostet Zeit, klar. Aber es spart noch viel mehr.
Ein einfaches Mittel, das jeder anwenden kann. Na ja, fast jeder. Ein kleines bisschen nüchtern sollte man schon sein!
Illustration: Christian Habicht | Text: Jürgen Werth | © gott.net
