Die Bibel sollte kein Buch mit sieben Siegeln sein. Sie finden hier eine Serie, die Sie zu den wichtigsten Stellen der Bibel führt. Von Adam und Eva bis zur Offenbarung geht es auf eine Entdeckungs-Reise durch die Bibel. (>>>Übersicht<<<)
Wort für die Woche
Das Thema
Flirten mit Gott?
Es gibt ihn, den Flirt mit Gott. Längst weiß der jeweilige Mensch, dass es zur Klärung der Gottesbeziehung kommen muss. Immer nur mit flüchtigen Gebetlein bei Gott poussieren, mal in ein hübsches Kirchlein gehen, sich theologisch auf den Stand der FAZ bringen, um mitreden zu können, den Pastor kennen und gut von ihm reden - das bringt es nicht. Das mag religiös sein oder auch ein bisschen kirchlich, doch Herz und Kopf sehnen sich mehr und mehr nach Klarheit. Es sei denn, der wackelige „Gottsucher“ setzt sich wie der „Frauenflüsterer“ stets im entscheidenden Moment ab.
Ich werbe für klare Verhältnisse. Gott lebt nicht davon, dass wir ihn geistig bejahen, doch wir leben jetzt und in Ewigkeit davon, dass er uns bejaht. Seine Liebe hat der Theologe Karl Barth das „große Ja“ Gottes genannt. Unüberbietbar klar hat er JA gesagt. Er hat es am Kreuz Jesu unterzeichnet. Das ist sein uns zugesprochenes Testament. Jetzt sind wir dran, um in einer stillen Stunde im Gebet zu Gott zu sagen: „Du hast mich gerufen, mein Gott, hier bin ich, ich will dir ganz gehören. Halte mich fest. Lass mich nie mehr los. Amen.“
Es gibt Gemeinden, in denen sich jemand wohl fühlen kann. Durch Engagement und Mitarbeit stirbt der Kirchenschlaf. In einer Gemeinde dabei sein lohnt sich.
Gott suchen? Man müßte die richtige Versuchsanordnung wissen. Man müßte Gott versuchen. Du weißt aber, dass es verboten ist. Trauen wir uns nicht? Oder ahnen wir bereits im Ansatz das Scheitern?
Radikale Zweifler und radikale Gottgläubige wollen wissen, wie weit man gehen kann und muss. Der verlorene Sohn probiert aus, was draußen so alles passiert. Dass er eines Tages heimkehrt, lehrt uns nicht den Unsinn solcher Eskapaden, sondern die Kraft, im Scheitern umzukehren, jedenfalls nicht zu verzweifeln.
"Sorgt nicht um euer Leben" - was heißt das? Nun, es bedeutet zuerst eine schier unglaubliche Freiheit von der Lebensangst. Der Mensch, der Jesus Christus begegnet ist, kann mit seiner Furcht fertig werden. Aber Furchtlosigkeit heißt nicht Lethargie, nicht Resignation, nicht Wurstigkeit. Freiheit von dieser Angst heißt durchaus im Getümmel stehen, handelnd, Partei ergreifend, aber zugleich wissend, Partei, Auseinandersetzung, Leistung, Karriere, das Altwerden, der Tod - das ist nicht das Letzte, nicht das Ziel, nicht die Mitte und der Sinn. Freiheit von Lebensangst, von kleiner bedrückender, auf den Tag schauender Sorge ist die königliche Freiheit der Kinder Gottes.