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Kirchturmplakat in Ostbevern


Kirchturm von St. Ambrosius
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Kirchturmplakat in Datteln


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in Datteln (Westfalen)

 

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gott.net im Buch


Texte von Johannes Hansen, veröffentlicht bei gott.net,
gibt es auch als Buch.

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In 99 Schritten durch die Bibel


Die Bibel sollte kein Buch mit sieben Siegeln sein. Sie finden hier eine Serie, die Sie zu den wichtigsten Stellen der Bibel führt. Von Adam und Eva bis zur Offenbarung geht es auf eine Entdeckungs-Reise durch die Bibel.
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Wort für die Woche



Das Thema

 

Jesus
ist ganz anders

 

 

Manchmal muss man ein wenig aufräumen in der Mottenkiste der Religion. In diesem Zusammenhang sage ich: Auch in der Religion mit Namen Christentum. Ich unterscheide zwischen Christentum und Christenheit. Die Christenheit meint die Christen und Gemeinden, die sich zu Jesus, dem Bevollmächtigten Gottes bekennen. Das Christentum  bewegt sich in der Kultur und Gesellschaft rundherum. Leider verschwimmen hier manchmal die Grenzen, das eine schwappt in das andere, doch man darf es klären.

 

Der Jesus der Evangelien des Neuen Testamentes ist ganz anders, als sich ihn mancher vorstellt und die Traditionen vermittelt haben. Die Jesusbilder gehen von dem Heiland der Schlafzimmerbilder der lieben Oma von gestern bis zu dem Friedenskämpfer vergangener Jahre. Dazwischen tummeln sich jede Menge Assoziationen, die von komisch bis schrecklich reichen. Und auch die Atheisten im Lande tragen Bilder von Jesus mit sich. Vielleicht die eines gescheiterten Schwärmers.

 

Was den Kritikern an Jesus nicht passte, war vor allem immer wieder seine Verbindung mit den Außenseitern, den Outlaws, wie man heute sagt. Dadurch wurde er gar selbst ein Outlaw, er passte nicht ins System. „Siehe, ein Fresser und Säufer, Freund von Zöllnern und Sündern.“ (Lukas 7,34) „Sünder“ waren nicht die Bösewichter, sondern alle, die sich außerhalb der Religion und Gesellschaft bewegten. Das Kind eines „Sünders“ war vom Tag der Geburt an ein Sünder. Die verhassten Steuereintreiber der Römer gehörten auch zu den Sündern. Sie waren religiös gesehen „a–sozial“. Miteinander essen und trinken hatte damals einen besonderen Rang. Es war die Aufnahme in den Kreis von Freunden. Jesus als der bekannte Prediger vom Reich Gottes war Tischgenosse und Gastgeber zugleich.

 

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Ausgabe 244
vom 31. 8. 2009



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Nächste Ausgabe:
Montag, 7. Sept. 09

Alles, ab Nr. 1, im Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterArchiv


Ins rechte Licht gerückt

Ans Licht gezerrt sehen viele von uns nicht gut aus. Wenn das Evangelium wirklich Evangelium ist, also frohmacht und heil, dann muss es sich um ein besonderes Licht handeln, in das wir nicht gezerrt, sondern gerettet werden. Der Weg des göttlichen Lichts nimmt seinen Anfang im Dunkeln. Die Augen, die armen Augen, die Augen der bösen Menschen, also meine und deine Augen, sie dürfen sich ans Licht gewöhnen. Sie dürfen in der Begegnung mit Jesus lernen, wozu das Licht gut sein wird. Und sie lernen sein Gericht kennen und - lieben. Das ist ein Prozess, aber nicht der von Kafka.  

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Das Zitat

Jesus sagt: Wer sein
Leben gewinnen will,
der wird es verlieren,
doch wer es
um meinetwillen verliert,
wird es gewinnen.

 

Matthäus 10, 39