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gott.net im Buch


Texte von Johannes Hansen, veröffentlicht bei gott.net,
gibt es auch als Buch.

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In 99 Schritten durch die Bibel


Die Bibel sollte kein Buch mit sieben Siegeln sein. Sie finden hier eine Serie, die Sie zu den wichtigsten Stellen der Bibel führt. Von Adam und Eva bis zur Offenbarung geht es auf eine Entdeckungs-Reise durch die Bibel.
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Das Wort für die Woche


Siehe Lukas 7,7. Bild: © Kwest-Fotolia.com/gott.net


Das Thema

 

 

 

Befreiende Worte

 

 

Worte sind Schall und Rauch“, sagt der oft zitierte Volksmund und meint, sich damit über vieles einfach hinwegsetzen zu können. Gewiss gibt es leere, gemeine und böse Worte, auch Flüche, doch will ich auf befreiende und heilende Worte kommen. Jeder wird sich an Sätze erinnern, die sein Leben geprägt und in eine neue Richtung gebracht haben. Da sagt jemand zum andern: „Du, ich liebe dich“ und seit Jahren haben sie Kinder und sind eine Familie. Eine Nachbarin sagt zur anderen: „Ich freue mich, dass es dich gibt“ und eine Freundschaft beginnt, die das Leben beider Menschen wertvoll macht. In den Konflikten des Alltags hat schon unzählbar oft der kleine Satz „Bitte, verzeih‘ mir“ Versöhnung gewirkt. Es gibt noch viele Sätze dieser Art, Sätze, die große Kraft in sich tragen.

 

In einer Jesusgeschichte sagt ein Vornehmer zu Jesus: „Herr, ich bin nicht wert, dass du in mein Haus kommst, doch sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.“ (Lukas 7, 7) In der Liturgie der Kirche entstand daraus der Satz, der mich tief anrührt, so oft ich ihn höre: „Sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.“ Die Seele ist kein Organ wie die Nieren, sondern es ist damit der Mensch gemeint, in seiner Gesamtheit vor Gott.

 

Doch gibt es Sätze, die wie aus einer anderen Welt kommen, aber ganz irdische Folgen haben. Als ich noch jung war, hat mir ein älterer Freund einen Satz des Propheten Jesaja zugesprochen, der mich um und umgekehrt hat: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.“ (Jesaja 43,1) Damit begann mein Glaube und mein Leben als junger Christ. Nichts mit Heiligenschein und Verlust des Verstandes, sondern es ging eine Tür vor mir auf, in ein schon zu ebener Erde ganz neues Leben. 

 

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Die Wartburg-Gespräche


Innenhof der Wartburg

Seit einiger Zeit finden in dem geschichtsträchtigen Gemäuer, hoch oben am Berg, die "Wartburg-Gespräche" statt. Produziert von ERF eins, dem christlichen Fernsehsender, geht es dabei um aktuelle Themen unserer Zeit.

Wir wollen Sie auf eines dieser Gespräche besonders hinweisen, weil dort ein Stück unserer Geschichte im Gespräch mit Zeitzeugen beleuchtet wurde: Die "Wende". Sie können bei uns auch eine DVD-Aufzeichnung dieser Sendung bestellen.

 

Eine Sendung, die Sie unbedingt sehen sollten! Zeitgeschichte hautnah - eine Gesprächsrunde mit Menschen, die ganz vorne mit dabei waren: u. a. mit dem Pfarrer der Leipziger Nicolai-Kirche (Startpunkt der Montags-Demonstrationen) und dem Pfarrer, der das Ehepaar Honecker bei sich aufnahm. Eine der spannendsten Talkrunden seit langem.

 

Wartburg-Gespräch:
"Die DDR, die Wende und die Christen"
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Ausgabe 266
vom 1.2.2010



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Nächste Ausgabe:
Sonntag,7.2.10

Alles, ab Nr. 1, im Archiv


Das entfesselnde Wort

Das Wort Gottes ist nicht gefesselt. Mehr noch: es entfesselt dich. Und du, bist du gefesselt – in dir selbst? Du sehnst dich zurück in die Höhle, in die scheinbar heile Welt der Gebärmutter deines Glaubens? Die Gebärmutter muss nicht Kirche heißen. Aber in Sachen Glauben erleben wir ihre Fürsorge, lassen uns künstlich beatmen, nennen das Geist. Ich weiß, ich male hier ein Zerrbild von Kirche. Aber man muss einmal kapiert haben, wie aus der guten Mutter die böse Fee werden kann, die ihre Kinder nicht mehr hergibt...  

 

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Das Zitat

Das ist
das Geheimnis der Gnade:

Es ist
niemals zu spät.


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