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Texte von Johannes Hansen, veröffentlicht bei gott.net,
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In 99 Schritten durch die Bibel


Die Bibel sollte kein Buch mit sieben Siegeln sein. Sie finden hier eine Serie, die Sie zu den wichtigsten Stellen der Bibel führt. Von Adam und Eva bis zur Offenbarung geht es auf eine Entdeckungs-Reise durch die Bibel.
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Das Wort für die Woche


Foto: © Windowseat-Fotolia.com/gott.net


Das Thema

 

Die 10 Gebote -

in Dur oder in Moll?

 

Welche Tonlage entsteht in uns, wenn wir den kurzen Satz „Die 10 Gebote“ hören oder lesen? Die Stimmung Dur, also positiv und dankbar, oder die Atmosphäre Moll, also eher bedrückt oder auch wütend? In meiner Kindheit und frühen Jugendzeit herrschte bei mir noch die Tonart Moll vor. Gottes Gebote hatten etwas Hartes, er war nicht der „liebe Gott“, auch nicht Gott mit dem Namen „Gott ist Liebe“. Er war der warnende, der verneinende Gott. Das hatte wohl mit dem stets wiederkehrenden Satz „Du sollst nicht“ zu tun. Die Lage veränderte sich radikal, als ich das Evangelium von Jesus Christus als Botschaft der Freiheit entdeckte. Und ich lernte die 10 Gebote von ihrem Ursprung her zu verstehen. Damit begann die Wende im Denken eines jungen Menschen. Dieser kleine Bericht will nur auf die Tür zeigen, die von Moll zu Dur führt, ein Weg in die Freiheit. Niemand muss aggressiv, traurig oder lustlos werden, wenn es um die 10 Gebote geht. Das Gegenteil ist der Fall.

 

Die 10 Gebote sind keine Morallehre, die wir befolgen müssen, um so mit Gott in Ordnung zu kommen. Das kann nur im religiösen Krampf enden. Sie sind keine Angstmacher, die uns an der Leine Gottes halten, damit wir ihm nicht weglaufen. Gott macht keine Angst. Das machen vor allem Menschen. Manchmal auch aus christlichen Kreisen. Man heizt den Menschen mit Drohungen ein, damit sie sich Gott unterwerfen So züchtet man Depressive oder Fanatiker.

 

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Die Wartburg-Gespräche


Innenhof der Wartburg

Seit einiger Zeit finden in dem geschichtsträchtigen Gemäuer, hoch oben am Berg, die "Wartburg-Gespräche" statt. Produziert von ERF eins, dem christlichen Fernsehsender, geht es dabei um aktuelle Themen unserer Zeit.

Wir wollen Sie auf eines dieser Gespräche besonders hinweisen, weil dort ein Stück unserer Geschichte im Gespräch mit Zeitzeugen beleuchtet wurde: Die "Wende". Sie können bei uns auch eine DVD-Aufzeichnung dieser Sendung bestellen.

 

Eine Sendung, die Sie unbedingt sehen sollten! Zeitgeschichte hautnah - eine Gesprächsrunde mit Menschen, die ganz vorne mit dabei waren: u. a. mit dem Pfarrer der Leipziger Nicolai-Kirche (Startpunkt der Montags-Demonstrationen) und dem Pfarrer, der das Ehepaar Honecker bei sich aufnahm. Eine der spannendsten Talkrunden seit langem.

 

Wartburg-Gespräch:
"Die DDR, die Wende und die Christen"
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Ausgabe 270
vom 28.2.2010



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Nächste Ausgabe:
Sonntag,7.3.10

Alles, ab Nr. 1, im Archiv


Wer sagt dem Richter,
was gerecht ist?

Das Gericht. Am liebsten hätten wir's gemütlich. Abrahams erfolgreiches Feilschen ist nach unserem Geschmack. Manche mögen's zwar heiß, aber eben nur manche. Bei der Vorstellung des göttlichen Endgerichts wird einem der Boden schon heiß unter den Füßen, sofern man nicht die ganze Sache in das Museum naiver Malerei verbannt. Heulen und Zähneknirschen? Nein, danke.

 

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Das Zitat

Oft entschlage ich mich aller Sorge und stelle alles Gott anheim als dem besten Freund und Vater, mit dem ich mich unaussprechlich gut stehe. Ja, wir sind ganz vertraut. Er wird's schon wissen und machen, denke ich und lehne mich ordentlich an ihn und schlummere so zu seinen Füßen ein wenig, so unten an seinem Mantel.

 

Rahel Varnhagen


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