Die erste Ausgabe für September erscheint am Sonntag, 31. August '14.

Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht!... »weiter

Buch zum Thema

160 Seiten, gebunden
Format 12,5 x 18,7 cm
Bestell-Nr. 61114
jamarkt@gott.net
nur 9,99 Euro
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Johannes Hansen
Jesus und der Theologe

Jesus war kein Theologe. Eine erstaunliche Feststellung, zumal doch alles in der Christenheit und dem Christentum über die Schiene Theologen und Theologie zu laufen scheint. Das hat sich im Verlauf der Geschichte bei uns tief eingeprägt, ob wir nun Glaubende oder Distanzierte sind. Doch Jesus gehört nicht zu diesem „Berufszweig“. „Wie kann dieser die Schrift verstehen, obwohl er sie doch nicht gelernt hat?“ (Johannes 7, 14). So reagieren verwundert oder auch gehässig die Juden im Tempel in Jerusalem, als Jesus dort lehrte.

Zu diesem Jesus kommt in der Nacht der jüdische Theologe Nikodemus (Johannes 3, 1–8). Ein Mann von hoher theologischer Bildung und Mitglied im Hohen Rat der jüdischen Gemeinde. Die Nacht ist für Rabbiner eine Zeit der Besinnung und der geistlichen Gespräche. »weiterlesen

Michl Graff
Tanzkurs Gottvertrauen

Bevor die Füße einschlafen: Aufforderung zum Tanz. Falls die Glaubenskunst nur in angemessener Haltung besteht, wird sie zum Fossil, zur bemerkenswerten Plastik.

Ständig gerät die Grundhaltung in Gefahr. Besentanz, Eiertanz? Die ersten Schritte sind komisch. Vor Jahren erlebte ich als Mitbetroffener den sonderlichen Gang der Bandscheibenoperierten. Ich kenne ernsthaft religiöse Leute, die kommen daher , als hätten sie ihren Glaubenssatz wie einen Stock verschluckt. Sie haben Prinzipien im Rückgrat. Es fällt schwer, sich fortzubewegen. Bei jedem Schritt klappert die Haltung, raschelt die Bibel, klirren Dogmen. All das nicht ohne Würde, aber furchtbar umständlich. »weiterlesen