Tut uns leid!

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29. März 2015

Eine weitere Ausgabe von Atemholen gibt es hier am 5. April. Weil die gott.net-Seiten komplett umstrukturiert werden müssen, zeigen wir Ihnen hier in den nächsten Wochen interessante Ausgaben aus unserem Archiv.

Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht! »weiterlesen

Für die, die unterwegs sind.


Johannes Hansen
Da krähte der Hahn…

Ach, war der Mann stark. Imponierend, echt männlich, konsequent und prinzipientreu. Gemeint ist Petrus, der starke Mann in der Gefolgschaft der Zwölf, die ganz eng zu Jesus gehörten. Er war sozusagen der Alphatyp, der Dominierende  in der Jüngerschaft, die Jesus berufen hatte. Die negative Konsequenz kam mitten im Prozess gegen Jesus brutal heraus. Während man Jesus zur Verhandlung, die  eine schreckliche Entwürdigung war, in das Haus des Hohenpriester gebracht hatte und ihm dort niemand beistand, hatte er sich ganz heimlich still und leise in den Hof des Hauses geschlichen. »weiterlesen

Michl Graff
Hosianna und Kreuzige?

Und so hat man uns das beigebracht: Wankelmütig ist der Mensch. Heute »Hosianna«, morgen »Kreuzige«. So sind wir eben. Auf keinen ist Verlass. Aber wo, bitte, steht das denn, dass es dieselben Leute waren? Ich kann mir das schlecht vorstellen. Ich sehe Juden durch die Straßen ziehen, die mit ganz großen Augen Jesus erwarten und begeistert sind. Ich sehe Juden, die lange genug unter der römischen Ausbeutung gestöhnt hatten. Ich sehe einige darunter mit Schwert und Pflasterstein; ich sehe aber viele Frauen und sogar Kinder, wie sie rennen und Parolen schreien. Ich sehe einige Judensterne und rosa Winkel. Ich sehe arabische Gesichter, Türkenbärtchen, Vietnamesen. Männer, die von der Nachtschicht heimkommen. Frauen mit knappen Röckchen und kessen Lederstiefeln, auch sie auf dem Heimweg von der Nachtschicht, müde und abgegriffen. Die Besatzer hatten hoffentlich ihren Spaß. Sie alle sehe ich und höre sie rufen: Hosianna! »weiterlesen