Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht!... »weiter

Buch zum Thema

160 Seiten, gebunden
Format 12,5 x 18,7 cm
Bestell-Nr. 61114
jamarkt@gott.net
nur 9,99 Euro
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Johannes Hansen
Den Teufelskreis durchbrechen

Ich kann Menschen gut verstehen, die sagen: „Das Christentum ist mir zu schwer, wenn ich es wirklich ernst nehmen soll, und das müsste ich doch wohl im Ernstfall. In guten Stunden und am Sonntag in der Kirche mag es mir ja gelingen, aber wenn es wirklich hart auf hart geht, ist es für mich nicht zu schaffen, also lasse ich es lieber gleich ganz.“

Da ist zum Beispiel das Wort Jesu von der Feindesliebe und gar vom Segnen der Feinde: „Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen“ (Lukas 6,27-28). Wer fühlt sich durch dieses Wort nicht radikal überfordert? Ich kann mir keinen Menschen vorstellen, der sagt, das schaffe er schon. Ich mag mir diesen Menschen auch nicht vorstellen, denn er müsste in jedem Fall ein hochmütiger Tropf sein.

Aber war denn Jesus wirklich der einzige Christ, den es je gab, und nach ihm keiner mehr? So hat man ja gelegentlich schon im Spott gesagt. »weiterlesen

Michl Graff
Bis du wieder auf Quellen stößt

Der glühende Sand wird zum Teich und
das durstige Land zu sprudelnden Quellen.  (Jesaja 35,7)

 

Immer aus dem Vollen schöpfen?
Geht das?
Wenn der Brunnen leer ist, was dann?

Dann geh durch die Wüste
zum nächsten Brunnen.

Oder grabe mit deinen eigenen Händen.
Grabe dich durch,
bis du wieder auf Quellen stößt.

Da sind Quellen.
In dir,
in deiner Umgebung,
unter dem Geröll.

Gib dich nicht geschlagen.

Aber bleib nicht stehn mit leeren Händen.
Nur einer braucht dich mit leeren Händen: Gott.

Die anderen brauchen deine Fülle.