26. April 2015

Eine weitere Ausgabe von Atemholen gibt es hier am 3. Mai. Weil die gott.net-Seiten komplett umstrukturiert werden müssen, zeigen wir Ihnen hier in den nächsten Wochen interessante Ausgaben aus unserem Archiv.

Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht! »weiterlesen

Für alle, die unterwegs sind.


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Johannes Hansen
So fängt alles an.

Markus 1, 16 - 20

Plötzlich stand Jesus vor ihnen. Simon und Andreas warfen gerade ihre Wurfnetze ins Meer. Ohne sich vorzustellen: „Hallo, ich bin Jesus, darf ich einmal kurz mit euch reden?“ Er war einfach da und sprach zu ihnen: „Folgt mir nach, ich will euch zu Menschenfischern machen.“ Er entschuldigte sich auch nicht für die Unterbrechung ihrer Arbeit. „Tut mir leid, dass ich euch störe.“ Sie lebten doch vom Fischfang und daheim wartete eine Familie, die von dem lebte, was die Männer an Fischen auf den Markt brachten. Nein, Jesus stand da und sagte: Geht mit mir, ich habe etwas total Neues mit euch vor, ihr sollt Menschen zu Gott führen. Das wird ab jetzt euer Beruf sein. Nicht nur heute, sondern für immer.

Und es passiert das total Verrückte, so mussten es alle Kollegen am See doch verstehen: „Sofort verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.“ Dem Evangelisten Markus, der diese Geschichte erzählt hat, lag an der Klarheit und Präzision seines Berichtes. Hier wird nichts psychologisiert und diskutiert und problematisiert, hier geschieht etwas, was im Leben dieser beiden Männer so noch nie geschehen war. Sie wurden durch Jesus mitten im Leben buchstäblich „ver – rückt“. „Christus hat mich ergriffen“, sagt Paulus einmal, genau das geschieht auch hier am See. »weiterlesen

Michl Graff
Der Heiden Heiland

... Und dann bildete der Kirchengemeinderat einen Ausschuss. Erstens müsse man klären, wie lange die Tür zum Glauben denn offen stehen solle und ob nun Hinz und Kunz aus Perge und Attalia als offizielle Kirchenmitglieder zu betrachten wären. Die Türken seien nämlich nicht unproblematisch. »Und wenn das so weitergeht, bringen die uns durch die offene Tür ihre halbe Verwandtschaft mit. Was dann?« Die Angelegenheit wurde nicht ausdiskutiert. Und die Unkenrufer behielten Recht. An allen Ecken und Enden der Erde öffneten eifrige Missionare den Heiden die Tür zum Glauben. Ihre Methoden waren unterschiedlich. Die Resonanz auch. Sachsen und Indianer wurden getauft. Eines Tages war sogar ein Pole Papst. Von Antiochia redete fast niemand mehr. Nur das Problem der offenen Tür blieb bestehen. »weiterlesen