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Der 0-Euroschein „Bonifatius – Missionar der Germanen“

Dieser 0-Euroschein soll an die Anfänge des christlichen Glaubens in unserem Land erinnern. Von da an prägte die Botschaft von Jesus Christus mehr und mehr alle Bereiche unserer Geschichte und das Leben der Menschen.

Es ist der dritte von uns herausgegebene Schein dieser Art. Im Lutherjahr 2017 erschien der erste dieser Reihe mit dem Reformations-Thema „Gottes Gnade gibt es umsonst“. In diesem Jahr erinnerten wir mit einem weiteren Schein an die „Barmer Theologische Erklärung“ von 1934. Damals wehrten sich die evangelischen Kirchen gegen die Einflussnahme Hitlers auf Organisation und Verkündigung. Der neue Schein zeigt, wie bei uns alles anfing. Die Reihe wird fortgesetzt.

Der 0-Euroschein ist ein echter Geldschein. Auf Banknoten-Papier gedruckt, weist er alle Sicherheitsmerkmale eines Geldscheins auf. Er ist etwa so groß wie eine 20€-Note. Auf der Rückseite sind europäische Sehenswürdigkeiten abgebildet.

Alle drei Scheine sind lieferbar und können im Internet unter „www.gottnet.shop“ zum Preis von 2,00 Euro + Versandkosten gegen Vorkasse bestellt werden.

Das Evangelium kommt zu den Germanen.

In den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung hatte sich das Evangelium, das mit Jesus in die Welt gekommen war, vor allem im Mittelmeerraum ausgebreitet. In weiten Teilen Europas bestimmten jedoch andere Götter das Leben der Menschen. Man verehrte sie unter „heiligen“ Bäumen: Wotan (dem „Wütenden“) war die Esche geweiht und Donar, dem „Blitz- und Donner-Gott“, die Eiche. Dort brachte man Opfer, um die Götter zu besänftigen und milde zu stimmen.

Bonifatius, der ursprünglich Wynfreth hieß, wurde etwa um das Jahr 673 im Südwesten Englands geboren. Im Alter von etwa 30 Jahren weihte man ihm im Kloster Nursling zum Priester. 716 unternahm Wynfreth seine erste Missionsreise zu den Friesen. Doch Friesenherzog Radbod verbot ihm die Missionierung. 718 begab er sich auf eine Pilgerfahrt nach Rom. Papst Gregor II. gab ihm den Namen Bonifatius und den Auftrag, den „ungläubigen Völkern das Geheimnis des Glaubens bekannt zu machen“. Anfangs zusammen mit seinem Landsmann Wilibrord zog Bonifatius viele Jahre lang durch Gebiete im heutigen Hessen, Thüringen und Bayern.

Bonifatius fällt die Donar-Eiche

Bonifatius erzählte von dem Gott, der die Menschen liebt und der ihnen die Angst vor den finsteren Mächten nehmen kann und will. Aber bei vielen wollte die Furcht vor der Macht der alten Götter nicht weichen. Sie opferten ihnen weiterhin unter den Bäumen. Bonifatius merkte, dass er mit Argumenten nicht weiterkam und so schritt er zur Tat. In der Nähe des Ortes Geismar in Hessen stand eine dieser mächtigen Donar-Eichen. Zusammen mit seinen Gefährten griff er zur Axt und fällte den Baum. Die Menschen waren starr vor Angst. Doch nichts geschah. Donar sandte weder Donner noch Blitz. Bonifatius hatte den Menschen gezeigt, dass man die alten Götter nicht fürchten muss. Später ließ er aus dem Holz der Eiche eine dem Apostel Petrus geweihte Kapelle bauen.

Bonifatius war einer der wichtigsten Überbringer des Evangeliums zu den Stämmen Germaniens. Seit dem 16. Jahrhundert trägt er den Beinamen „Apostel der Deutschen“. Begraben ist er im Dom zu Fulda.

Der Originalschein kann hier > gottnet.shop < bestellt werden.

Bei den 0-Euroscheinen handelt es sich um echte Geldscheine. Sie sind auf Banknoten-Papier gedruckt, weisen alle Sicherheitsmerkmale eines Geldscheins auf und sind etwa so groß wie eine 20€-Note. Auf der Rückseite sind europäische Sehenswürdigkeiten abgebildet.

Die Serie wird von uns fortgesetzt.

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