Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht! »weiterlesen

Für alle, die unterwegs sind.


© gott.net | Psalm 139,14 | Motiv 534 (einfach anklicken) | Foto:J.Swanepoel-fotolia.com

Thema der Woche

Jesus und der Zweifler

Er hieß Nathanael. Aus den geschilderten Umständen lässt sich schließen, dass er ein in religiösen Fragen kritischer Mann war. Nathanael war ein Zweifler mit der Tendenz zum Skeptiker. Bevor er Jesus traf, war schon eine ganze Reihe von Männern durch eine Art Kettenreaktion des guten Geistes Gottes zum Glauben an Jesus gekommen. Johannes der Täufer predigte am Jordan und zeigte auf Jesus, der seine Rede anhörte: „Siehe, das ist Gottes Lamm, dass der Welt Sünde wegträgt.“ Das war die Initialzündung für eine ganze Reihe von Männern, sich auf den Weg zu Jesus zu machen. Einer sagte es dem andern weiter, dass er Jesus entdeckt hatte. Endlich fand Philippus Nathanael und sagte ihm: „Wir haben den gefunden, von dem schon Moses im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josephs Sohn aus Nazareth.“ Er sah Philippus skeptisch an und erklärte: „Was kann aus Nazareth Gutes kommen!“ Tatsächlich war Nazareth ein religiös unqualifizierter Ort, niemals vorher erwähnt. „Komm und sieh es!“ »weiterlesen

Zweifel

Was macht den Philosophen? Der Mut, keine Frage auf dem Herzen zu behalten. So sieht es Arthur Schopenhauer. Wie kam es eigentlich dazu, die Kunst des Zweifelns dem frohen Gottvertrauen entgegenzustellen, so dass sich Gläubige ihrer Zweifel schämten und sie wie lästige Fliegen zu vertreiben suchten? Ich sehe im Zweifeln dieselbe Bewegung wie im Glauben. In beiden Fällen geht es mir um meine Suche nach Wahrheit und Leben. Ich stelle mir mein Zweifeln ähnlich vor wie die hartnäckige Trittsicherung beim Bergsteigen. Wer sorgfältig jeden Stein prüft, ob er denn auch halten wird, will vorankommen, nicht abstürzen.  »weiterlesen