Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht! »weiterlesen





Für die, die unterwegs sind.

ACHTUNG!!!

Wegen Inventurarbeiten können wir von Montag, 27. April bis Montag 4. Mai 2020 keine JAMarkt-Artikel ausliefern.
Wir bitten um ihr Verständnis.


"Hand, die nicht läßt, halte mich fest."

Johannes Hansen

  Gott spricht: "Ich halte dich."

"Eine religiöse Provokation? Nein, ein Zuspruch ist es, was da steht. Ich muss mich nicht fallen lassen, mich nicht aufgeben, ich darf mich halten lassen. Von Gott. „Wie gut, dass wir von oben gehalten werden“, sagte der Vater zum Sohn, der in einer Krise steckte. Ich war dieser Sohn. Oben ist nicht die absolute Himmelsrichtung Gottes. Gott passt in keine Dimension. Gott ist über uns und unter uns, neben uns und rundherum um uns. Er möchte voll in uns sein. Wenn wir ihn einlassen.."  »weiterlesen

„Der Herr des Webstuhls lächelte. Denn der Sinn meines Lebens war größer als der Sinn meines Gewebes.“

Michl Graff

  Der Herr des Webstuhls lächelte

Schneller als das Weberschiffchen eilen meine Tage, der Faden geht aus, sie schwinden dahin. Denk daran, dass mein Leben nur ein Hauch ist. Nie mehr schaut mein Auge Glück. (Hiob/Ijob 7,6-7)

Mein Lebensfaden: Nie hatte ich ihn in der Hand. Nie hätte ich ihn verlieren können. Der ihn mir gab, war für ihn zuständig: Gott, der Herr des Webstuhls. Solange er wollte, gab er mir Faden. Solange er einen Sinn in meinem Gewebe erblickte. Als ich bemerkte, wie kurz der Restfaden war, bekam ich's mit der Angst, und versuchte, möglichst viel mit möglichst wenig Faden zu fertigen. Mein Gewebe wurde immer haltloser. Da gab man mich in Pflege. Das bisschen Faden war gerade noch gut genug für mich allein. Ich hielt mich an ihm fest und verzichtete auf weitere Produktion. Ich wurde Raupe. Ich wurde Schmetterling. Und siehe, alles war gut. Der Herr des Webstuhls lächelte. Denn der Sinn meines Lebens war größer als der Sinn meines Gewebes.