Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht! »weiterlesen

   

Für alle, die unterwegs sind.

Buch zum Thema


     

Johannes Hansen
'Disponibel sein' für Gott…

Manche Sätze oder einzelne Worte haben Langzeitwirkung. Sie haben sozusagen Widerhaken, sie melden sich immer wieder zurück. Ich denke, es geht vielen von uns so.

‚Disponibel sein für Gott’ ist für mich solch ein kleiner Satz, ich kann ihn nicht vergessen. Es begann bei einer Tagung, auf der ein kluger bayerischer Theologe einen Vortrag über die ‚Lebensgestaltung’ hielt. Genauer: wie der Glaube sich auswirkt bei der Entwicklung und dann in der Praxis des Lebens. Es waren keine ‚frommen Worte’, wie man sie manchmal etwas ironisch nennt. Der Mann fand die Aufmerksamkeit aller Zuhörer, der gläubigen und weniger gläubigen. Jeder stand schließlich vor der Frage nach der ‚Mitte seines Lebens’, von der her sich dann bis in die einfachsten Alltagsentscheidungen alles entwickelt. So oder so. Doch es reicht bekanntlich nicht aus, wenn man wieder einmal ein paar Neuigkeiten für seinen Kopf erfährt, sie jedoch nicht anwendet. »weiterlesen

Michl Graff
Das Handwerk des Heilands

Ob Petrus gern Arzt gewesen wäre? Der Verfasser der Apostelgeschichte, der Evangelist Lukas, scheint sogar den umgekehrten Weg gegangen zu sein. Daher erzählt er wohl auch so gern von dieser Begebenheit. Wenn einer gesund wird, ist es wunderbar. Wenn einer heilen kann, ist es ein Segen. Aber die Apostel haben sich etwas Größeres vorgenommen. Etwas Größeres? Ja, etwas Größeres.

Die Apostel können später selber krank werden. Auch der Papst. Wenn die Apostel krank werden, rufen sie nicht nach Aposteln, sondern nach Ärzten. Und wenn es einem an Herz und Nieren geht, interessiert einen das handwerkliche Geschick des behandelnden Arztes vermutlich mehr als seine christliche Gesinnung. »weiterlesen