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Das ist die

Postliste 2

Das Verzeichnis der bisher eingetroffenen Briefe in zeitlicher Reihenfolge.

Der neueste steht immer oben.

Die Postliste 1, mit den Briefen, die bis zum
28. Oktober 2012 eingegangenen sind, finden Sie »hier

Victor Jara schreibt zum Ewigkeitssonntag
Seid wachsam! Die einen sagen, heute feiern wir Christkönig. Andere: Heute ist Totensonntag. Und wieder andere: Heute ist Ewigkeitssonntag. Das ist gut. Alle sagen es richtig. Ich bin einer von den Toten. Bin ich einer von den Toten? Mein Vorname war Programm... »weiterlesen


Loriots Himmelsbrief zum 33. Sonntag (17. 11. 2013)
Mo-ment, Mo-ment, gleich kommt's. Mein erster Himmelsbrief: Meine sehr geehrten Damen und Herren, Sie begingen gerade erst meinen 90. Geburtstag. Und wie ich Ihren Grüßen entnehme, neigen Sie - vor allem im Novembergrau – sehr zur Schwermut... »weiterlesen


Manfred Rommel schreibt zum 10. November 2013
Hallo, hallo, ich weiß, ich bin lästig. Aber habe ich nicht recht? Himmelschreiendes schreit eben zum Himmel. Mein Fall ist euch bekannt. Ich wiederhole mich. Die Geschichte mit der Mietpreiserhöhung. Ihr wisst schon. Zahlen oder ausziehen. Viele Möbel sind es ja nicht: ... »weiterlesen


Marika Rökk schreibt zum 3. November 2013
Schön, dass du das nicht so eng siehst. Ich meine: mich und meine Karriere, damals bei der Ufa. Ich komme darauf zurück. Und noch viel schöner, dass du deiner Patentante wieder einmal diese Riesenfreude machst. Immer zum Geburtstag ein gemeinsamer Operettenbesuch. »weiter


Susette Gontard schreibt zum 27. Oktober 2013
Meine Liebe, das zerreißt einem ja das Herz. Und flugs greife ich zur Feder, Briefeschreiberin aus Passion. Susette Gontard, auch als Diotima bekannt. Hölderlins unglückliche Geliebte. Ich weiß, wie weh das tut. Schmerzen sind Kosten der Liebe. »weiterlesen


Philipp von Moskau schreibt nach Leipzig
Wie alle Tage sitzt du hinter dem kleinen Verkaufstisch in der russischen Gedächtniskirche. Aber es war nicht wie alle Tage. Da kamen manche neuigierige Völkerschlachten-bummler, aber vor allem viele nachdenkliche Christen der Friedensbewegung.  »weiterlesen


Teresas von Avilas Himmelsbrief
¡Hola! (Also nicht Hoppla, sondern Hallo!) Meine himmlische Mailbox quillt wieder mal über. "Ich bin ein Weib - und obendrein kein gutes": Teresa von Ávila. Meine Rahmen-Daten: Geboren am 28.3.1515 in Ávila, gestorben am 4.10.1582 in einem meiner Klöster ... »weiterlesen


Habakuks Himmelsbrief zum 6. Oktober 2013
Ach, cara Marina, ach und wieder ach! Nimmer enden wollend geht mir dein Jammer nahe. Und wie einst in meinen biblischen Zeiten schreie ich mit dir: "Warum, Gott? Gott, ich habe gefleht, doch du hörst nicht! Ich schreie zu dir über Gewalt, und du hilfst nicht!" »weiterlesen


Otto Sander zu Michaelis und zum Schutzengelfest
(29. September und 2. Oktober 2013)
Liebe Michi, ob es uns gibt? Gewiss. Ob wir Flügel haben? Warum nicht. Ob jeder einen extra Schutzengel hat? Und wenn ja: warum dein Freund Kai mit dem Motorrad tödlich verunglückte? Fragen. Fragen. Fragen. »weiterlesen


Marcel Reich-Ranicki schreibt zum 22. September 2013
"Sehr geehrter Herr Reich-Ranicki, im Fernsehen kam, dass Sie gestorben sind. Erlauben Sie mir, Ihnen einige Zeilen zu widmen. Es hieß, Sie waren ein begeisterter Streiter und liebten das Widersprechen. Getreu Ihrem Motto - "Die Deutlichkeit ist die Höflichkeit der Kritiker" »weiterlesen


Bruno Hoffmann schreibt zum Sonntag, 15. September
Guten Morgen, Jana, bei euch wäre ich gern Kirchenmäuschen. Was für eine wunderbare Idee, dass alle Kinder ihr Lieblingsintrument mitbringen dürfen. Nicht nur Orffsches Instrumente, sondern alles. Schellenkranz und Posaune. Mundharmonika und Kuhglocken. »weiterlesen


Onesimus schreibt zum 23. Sonntag (8. 9. 2013)
Lieber Bruder, dein Dankeschön ist bemerkenswert. Andere hätten vielleicht endlos herumgejammert. Was bekanntlich nicht hilft. Ich kann mir gut denken, wie dir zumute war, als du nach der "schlimmen Zeit" wieder zurückkamst an deinen Arbeitsplatz. »weiterlesen


Rainer Malkowski schreibt zum 14. Sonntag n. Trinitatis
Zehn Jahre? Eine lange Zeit, wenn du sie im Dunkeln absitzen musst. Ein Schwuppvorbei, wenn einmal alle Sprossen der Himmelsleiter geschafft sind. Zehn Jahre ist es nun schon her, dass ich heimging, wie es in Todesanzeigen manchmal heißt. »weiterlesen


Simone Weils Himmelsbrief zum 25. August 2013
Eine Geplagte stöhnt: Als ob mein rasendes Kopfweh nicht schlimm genug wäre. Chronisch. Als ob mein Grübeln, Zweifeln, Fragen nicht zu viel wäre. Auch chronisch. Was mir alles durch den Kopf geht, immer im Kreis herum, immer im Kreis. »weiterlesen


Sœur Emmanuelles Himmelsbrief zum 18. August 2013
Nein, ich bin nicht Nofretete. Aber ich schreibe dir in deine Traurigkeit, heute, an diesem sonnigen Sommertag. Denn ich verstehe deine plötzliche Tränenflut im ägyptischen Museum. Der Himmel hört dich, Schwester. Dein Freund war ziemlich verlegen. »weiterlesen


Bruno S. schreibt zum 11. August 2013
Heißt du wirklich so: Isolde, die Holde? Oder nur bei der Kundschaft? Egal. Jedenfalls habe ich dir mit Lust gelauscht. Deinem trauriglieben Singsang am hellichten Tag. War das ein Wiegenlied? Du hast eine hübsche heisere Stimme, Isolde. Leicht angejahrt ... »weiterlesen


Berthold Beitz' Himmelsbrief zum 18. Sonntag
Was sind schon 99 Jahre. Junge, Junge. Du hast etwas getan, was selten jemand in den Sinn kam. Du hast für mich und meine arme Seele gebetet. Dein kleiner großer Nachruf. Danke. Kennen wir uns? Wohl kaum. Nur das Ruhrgebiet verbindet uns. »weiterlesen


Luis Buñuel schreibt zum 17. Sonntag im Jahreskreis
Liebe Pilger, ihr seid wirklich ein besonderes Paar, der Alte und der Junge, der Opa und sein Enkel, der unbelehrbare Skeptiker und der franziskanisch beschwingte Abiturient. Unterwegs auf meiner guten alten Milchstraße, dem Camino de Santiago, dem Jakobsweg. »weiterlesen


Bert Trautmann schreibt zum Sonntag, 21. Juli 2013
Ja, Versöhnung ist wunderbar. Kaum bin ich daheim, darf ich einen Himmelsbrief übernehmen. Einen Brief in Sachen Versöhnung. Ihr habt vielleicht mitbekommen, dass ich, "Traut the Kraut", dieser Tage gestorben bin.
»weiterlesen


Isa Vermehrens Himmelsbrief zum 14. Juli 2013
Hilfe, meine Freundin wird katholisch. Dabei war sie immer so nett und lustig. Aber eines Tages, weiß der Kuckuck warum, fing es an. Anni wurde seltsam. Umgetauft - sagt man so? - ist sie noch nicht. Seit kurzem pilgert sie morgens zuerst einmal ... »weiterlesen


Elmo Patrick Sonniers Himmelsbrief zum 7. Juli 2013
Hello, Sister Helen! Kennen Sie mich noch? Natürlich kennen Sie mich noch. Ich war einer Ihrer schlimmen Schützlinge. Elmo Patrick Sonnier. Geboren am 21. Februar 1950 in Louisiana. Hingerichtet am 5. April 1984. Ich war nicht unschuldig hinter Gittern. »weiterlesen


Elischas Himmelsbrief zum 13. Sonntag, 30. Juni 2013
Der kleine Trommelklang deines Herzklopfens blieb nicht unerhört, Freund und Bruder. Morgen wirst du also deine neue Stelle antreten. Aber heute ist noch Zeit zum Fürchten. Furcht und Zittern kannst du gut, seit Jahren schon. Morgen willst du tapfer sein... »weiterlesen


Walter Jens schreibt am Sonntag, 23. Juni 2013
Meine Liebe, wozu unsere Sprache, unsere Wörter, unsere Namen doch gut sind. Ich bin nicht Ihr Jens. Jedenfalls nicht der, den Sie ansprechen, als wäre er mit Ihnen im Zimmer, Ihr lieber Jens. Ihre Tochter hat es längst aufgegeben, Sie daran zu erinnern... »weiterlesen


Mechthild schreibt zum Sonntag, 16. Juni 2013
Gegrüßet seid ihr mir. Jahrhunderte sind bei euch vergangen. In Magdeburg und überall auf Erden. Und da erzählt ihr mir von eurem Kummer, matt und erschöpft, besorgt um eure Verwandten in Kamern, die zuletzt noch Hals über Kopf ihr Haus verlassen mussten... »weiterlesen


Christine Lavants Brief zum 9. Juni 2013
"Christine? Christine! Bist du da?"- Ach, dein Rufen nach Christine im Himmel ging reihum, und ging uns zu Herzen. Und da greife ich zur Feder, Christine, eine andere Christine, vierzig Jahre nach der Befreiung aus meiner eigenen Armseligkeit. »weiterlesen


Zhào Zǐyángs Himmelsbrief zum Sonntag, 2. Juni 2013
Freund, du bist nicht allein. Wir sind viele, mehr als du denkst, bilden sogar bei rechtem Licht besehen eine Art himmlischer Mehrheit. Wir, die Gescheiterten und Unterlegenen, Opfer und Verlierer der Geschichte. Wir, die Lämmer... »weiterlesen


Filippo Neris Himmelsbrief zu Trinitatis 2013
Darf ich deine Tränen trocknen, Freundin und Schwester? Dich hat es ja wirklich erwischt. Erst hörst du, dass deine Lieblingsdichterin gestorben ist, Sarah Kirsch, und dann auch noch dein Lieblingssänger, Georges Moustaki. Was für eine elende Woche, sagst du... »weiterlesen


Notkers Himmelsbrief zu Pfingsten 2013
Hallelululujajaja! Was für ein Vergnügen, dein geistliches Morgenlob am Sonntag vor Trinitatis. So heißt Pfingsten bei dir, denn Wörter mit P (beispielsweise) vermeidest. Und geistreich bist du außerdem, hast Geist und Witz. "Ich bin Stotterer, und das ist gut so."  »weiterlesen


Trudi Gersters Himmelsbrief zum Sonntag Exaudi 2013
Bitte, nie Kinder schimpfen, wenn sie lachen müssen. Meine Devise. Doch nun zu euch, Max und Moritz, ausgerechnet "Max und Moritz". In der Schule hat man euch vorsorglich auseinandergesetzt, verständlich. Schlimm genug, sagt die Klassenlehrerin, dass ihr so heißt... »weiterlesen


Søren Kierkegaard schreibt zum Sonntag Rogate 2013
Sehr geehrter Herr Kierkegaard, ich wende mich an Sie, seit ich weiß, dass eines meiner Lieblingsgebete aus Ihrer Feder stammt:
Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde, / da wusste ich immer weniger zu reden. / »weiterlesen


Richie Havens zum Sonntag Kantate 2013
Hallo, John, find ich gut, richtig gut, dein Requiem für mich. Meine Songs und deine Songs zum Sonntag Kantate. Und das mit deiner bärenstarke Stimme, Mann. Erinnert mich irgendwie an Tom Waits. Trinkst du? Deine Schüler behaupten, du gurgelst morgens mit Whisky. »weiterlesen


Josef Meinrads Osterbrief zum Sonntag Jubilate
"Und dann im Himmel, Schwester, wie mag es sein im Himmel? Wissen Sie: Ich freu mich schon. Gute Nacht." Das, Schwester Olga, waren also seine letzten Worte. Jedenfalls die letzten für mich, sagen Sie und sitzen etwas verloren in der Krankenhauskapelle.  »weiterlesen


Gustav Regler schreibt zum April 2013
Großartig, euer überraschendes Gedenken aus Mexiko. Danke. Ich kann mir gut vorstellen, was ihr auf dem fröhlichen Friedhof erlebt habt. Unterdessen ist Ostern. Und es wird Zeit - es ist immer an der Zeit - Antwort zu geben. Längst seid ihr wieder daheim. Daheim? »weiterlesen


Osterbrief des Thomas zum Sonntag nach Ostern
Guten Morgen, und ich hoffe sehr, es ist für dich wieder ein guter Morgen, ein heiterer, schmerzfreier Morgen. Ja, dein Osterlied kam gut an. Danke. Endlich werde ich mal wieder als Thomas der Taster angesprochen und nicht als Thomas der Zweifler. Ich bin dein Lieblingsapostel. »weiterlesen


Maria von Magdalas Osterbrief 2013
Warum weinst du? Schwester, es ist Ostern. Gerade weil Ostern ist, weinst du? Dabei waren deine Tränen längst vertrocknet. Sagtest du. Und alle waren beruhigt. Du hattest es am Ende selbst geglaubt, Schwester. Warum weinst du? »weiterlesen


Marie-Claire Alain schreibt zum Palmsonntag 2013
Junger Freund, du hast erst dieser Tage von meinem Tod gehört. Und nun sitzt du mitten in der Nacht auf deiner liebsten Bank in der stockfinsteren Kirche und spielst mir auf. Frei. Du liebst das Improvisieren. Und du kannst es. Du weißt, dass es bei mir anders war. »weiterlesen


Franz von Assisi schreibt nach Rom (5. Fastensonntag)
Buon giorno, Francisco! Gut, dass du da bist. Gut, dass du da bist, wo du nun bist, in Rom. Ach ja, Rom. Dort war ich auch mal. Das ist lange her. Ein schwieriges Pflaster. Viele schöne Kirchen. Aber ziemlich laut. Wir Himmlischen haben es ruhiger.  »weiterlesen


Harriet Tubman schreibt zum 4. Fastensonntag
Enttäuscht? Und wenn nicht enttäuscht, so doch überrascht. Du dachtest, eine gewisse Ilse Watt würde dir zum Sonntag Laetare schreiben, und nun: ich. Ganz anders. Von deiner Ilse später noch ein Gruß. Heute aber ist mein Tag, mein 100. Sterbetag. »weiterlesen


Moses schreibt zum 3. Sonntag der Fastenzeit (Okuli)
Und du hast das mit deinen eigenen Augen gehört, mit deinen eigenen Ohren geschaut, mein Kind? Ja? Staunenswert. Ich glaube dir. Ich glaube dir aufs Wort. Du weißt, dass auch ich das Wort im Feuer sah, das Feuer im Wort hörte? Ich, Mose, Mann Gottes.  »weiterlesen


Abraham Lincoln schreibt zum Sonntag Reminiscere
Guten Morgen, Nachtschwärmer, deine Fragen sind eingetroffen, pünktlich zum großen Tag in Los Angeles. Aber du interessierst dich ja nicht für Oscars. Dich interessiert, ob es mir ernst war mit meinen vielen Bibelsprüchen.  »weiterlesen


Pietro da Morrone schreibt zum Sonntag Invocabit
Meine lieben Brüder, aus gegebenem Anlass habt ihr nach mir gefragt, nach der berühmten Ausnahme von der Regel, einem gewissen Pietro da Morrone, dem zurückgetretenen Papst Coelestin V., einer Rarität des Mittelalters. Dass ich darauf mit einem Himmelsbrief reagiere... »weiterlesen


Dällebach Kari schreibt zum Sonntag Estomihi 2013
Ach, du Armer, haben sie dich ins Narrenkleid gesperrt? Und dazu noch auf die Kanzel, als wär sie eine Bütt? Und du: ohne Lust zum Reim? Und du: eigentlich berüchtigt als humorloser Stimmungskiller? O je. Umso größer meine Hochachtung.  »weiterlesen


Reinhold Stechers Himmelsbrief
Meine Lieben, nicht traurig sein! So gut kanntet ihr mich doch. Euren Reinhold, Bischof, Tiroler, Bergsteiger, Hobby-maler, Bruder, Freund. Nein, nicht traurig sein! Ich bin nicht tot. Ich bin daheim. Kaum eine Woche ist es her, da wart ihr in Sorge um mich. »weiterlesen


Bronisława Wajs schreibt zum Holocaustgedenktag
Sei unbesorgt, mein Kind, du darfst dich als Zigeunerin verkleiden. Sie haben dir ein schlechtes Gewissen gemacht? Du hast geweint? Du musst nicht weinen. Dein Kostüm ist schön. Onkel Manu - das Gesicht braungeschminkt, Goldkettchen auf der Brust - soll geigen. »weiterlesen


Sebastians Himmelsbrief am Sonntag, 20. Januar 2013
Lieber Fabian, heute, an unserem gemeinsamen Namenstag, flattert dir mein Brief ins Herz. Vom Himmel hoch, erdenwärts. Gut ein Jahr bist du nun schon krank. Ein Kommen und Gehen auf eurer Station. Ob du auch bald gehen darfst? »weiterlesen


Alice von Platen-Hallermund, Sonntag nach Epiphanias
Liebe Paola, dein Flehen - gut passt dieses altertümliche Wort - dein Flehen berührt mich. Ich bin dir vermutlich unbekannt, und du erwartest nicht ernsthaft konkrete himmlische Briefpost. Doch du bittest um Kraft und Weisheit für einen großen und ...  »weiterlesen


Valentin von Rätien schreibt zum 7. Januar 2013
Liebes Paar, das wollt ihr noch einmal sein, ein Liebespaar. Bis zum Valentinstag - so euer Vorsatz - muss es gelingen. Das wäre doch gelacht. Denn war das nicht ein Wink von oben, sagt ihr euch, dass wir uns beim Skifahren auf der Haideralm kennengelernt hatten... »weiterlesen


Himmelsbrief von Johannes zum Altjahrabend 2012
Guten Abend, geliebte Freunde, es ist wieder Zeit. Ich weiß, dass ihr jetzt schwer beladen zur Berghütte aufsteigt, um Silvester zu feiern. Im Gepäck: Brennbare Souvenirs aus 2012. Darunter viele Zeitungen. Gesammelte Schlagzeilen. Und eure Terminkalender. »weiterlesen


Werner Bergengruen schreibt zu Weihnachten 2012
Werte Herren Gymnasiasten! Obersekunda? Oder sagen Sie dazu elfte Klasse? Oder schon wieder anders? Außerdem muss ich mich korrigieren: Werte Damen und Herren! Merken Sie was? Da flattert Ihnen ein ziemlich altmodischer Himmelsbrief zu Weihnachten aufs Pult... »weiterlesen


Agnus, das Weihnachtsschaf schreibt zu Gaudete
Liebe Pfadfinder, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie stolz ich bin. Stolz und aufgeregt. Ihr habt mich als wichtigen Nebendarsteller für eure Christmette am Heiligabend auf dem Bauernhof gebucht! Mich, das dumme Schaf. Dumm? Dumm ist nur, was du da sagst. »weiterlesen


Hanns Dieter Hüsch schreibt zum Zweiten Advent
Lieber Ede, dein vorweihnachtlich hinausposaunter Kummer ist inzwischen bei mir gelandet. Nur kommt der gewünschte Himmelsbrief etwas verspätet. Du wolltest was vom Nikolaus. Also hätte einer zum 6. Dezember schreiben sollen, aber dann ging das so hin und her...  »weiterlesen


Zacharias' Himmelsbrief zum Ersten Advent 2012
Liebe Mirjam, die ersten beiden Seiten deines liebevollen Adventskalenders sind am Ziel. Du schreibst 24 Lieblingstexte der Bibel ins Reine. Zu jedem Tag gönnst du dir deine kleine Andacht. Alles von Hand. Alles in Schönschrift. Alles ohne Zweck. »weiterlesen


Martin Bubers Himmelsbrief zum Ewigkeitssonntag
Schalom! So grüße ich euch. Friede! Ich schreibe euch als euer Bruder. Seit September 1982 habt ihr euer Friedensgebet durchgehalten. Staunenswert. Woche für Woche. Jahr für Jahr. Nicht nur während der Friedensdekade. »weiterlesen


Käthe Kollwitz zum Volkstrauertag, 18. November 12
Danke, Kinder, danke für euer Lachen, Spielen, Tanzen, Singen. Ohne euch wäre mein Platz nur halb so schön, dieser Kollwitzplatz. Ihr kennt mich nicht, aber auf meinem Schoß ist gut sein. Wenn ihr nach oben schaut, fällt euch vielleicht mein Brief in die Hände. »weiterlesen


Katharina von Boras Himmelsbrief zum 11. 11. 2012
Lieber Martin (wo auch immer), erinnerst du dich? Es war vor einem Jahr. Dein Namenstag. Wie traurig du warst, wie hoffnungslos. Einfach furchtbar. Deine stundenlangen Spaziergänge im Spreewald. Grau, alles grau. Außen grau, innen grau. Dazu deine Lieblingszeilen. »weiterlesen


Hans Werner Henzes Himmelsbrief zum 4. 11. 2012

Werte Frau von Flotow-Berger, Sie waren just in Dresden, als ich starb. Haben Sie lieben Dank für die Kerze in der Hofkirche. Und Danke auch für Ihre sympathischen Gebete. Vermutlich sind wir Musiker uns immer nahe, hüben und drüben, wie es heißt.  »weiterlesen