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Gott spricht:
"Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott!
Ich mache dich stark. Ich helfe dir und ich beschütze ich dich!"

Jesaja 41,10

   
...Du bist die Stimme aus dem Schweigen
Du bist der Mut,
der mir oft fehlt
die Stimme, die von Liebe mir erzählt

Du bist das Brot,von dem ich lebe
du bist die Straße an das Ziel
du machst mich satt, wenn ich es nur will ...

Jürgen Werth
   

„Du darfst Gott erzählen, wie groß deine Probleme sind.

Aber dann musst du deinen Problemen erzählen, wie groß Gott ist.“

Buch zum Thema

   

Johannes Hansen
Ich halte dich. - Gott

Es fing schon sehr früh in unserem Leben an, dass wir gehalten wurden. Erst drehten wir uns auf der ausgebreiteten Decke oder dem Teppich munter wie ein Knäuel Leben. Als wir erste Schritte versuchten, stürzten wir oft und liefen vor Tisch- und Stuhlbeine. Doch begann ganz langsam der "aufrechte Gang" wie ihn der Philosoph Ernst Bloch nannte. Richtig schön wurde es, als wir am Zeigefinger der Mutter oder des Vaters beim Spaziergang dabei sein durften. Immer von oben gehalten, anders ging es noch nicht. Als wir dann später den Weg ins volle Leben antraten, wollten wir ganz frei sein. Wir emanzipierten uns von den Autoritäten der Jugend, wurden nach Schule, Lehre, Studium Beamte, Handwerker, Mütter und Väter, vielleicht sogar Unternehmer. Zunächst lebten wir noch in einem Kinderglauben, in dem wir vom „lieben Gott“ sprachen und sogar ein paar Gebete kannten. »weiterlesen

Michl Graff
Angst

Ich habe Angst. Angst ist ein schlechter Ratgeber, sagen mir die Politiker. Gott nimmt dir deine Angst, sagen die Prediger. Ich habe trotzdem Angst. Vor dem Atomkrieg, vor dem göttlichen Gericht. Was nun? Von Jesus wird berichtet, dass er Angst hatte und Blut schwitzte. Der Garten Getsemane ist ein Ort, den wir alle kennenlernen, ob wir wollen oder nicht. Angst macht eng, ängstlich. Angst ver­schließt den Mund, der lauthals Vertrauen und Hoffnung sagen wollte. Du stotterst, bist wie gelähmt, sagst lieber überhaupt nichts mehr. Wer wirklich Angst hat, zum Beispiel in der Schule, am Arbeitsplatz, in der eigenen Ehe, kann davon kaum reden. Angst macht extrem einsam. Du bist im Garten Getsemane. Die Freunde schlafen. »weiterlesen

Jürgen Werth
Deine Probleme

Immer gab es Feinde. Immer gab es Krieg. Und oft war das Volk der Israeliten in der Unterzahl. Ihre Heere waren kleiner und schlechter ausgerüstet als die Heere der Gegner. Einmal hatten es die Israeliten sogar mit einer großen Koalition zu tun aus Moabitern und Ammonitern und Meunitern. Da konnten die Israeliten einpacken. Doch was tat der König? Er rief das Volk in den Vorhof des Tempels und sprach für sie und mit ihnen ein großes Bittgebet. Es gipfelte in dem Satz:„Wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern unsere Augen sehen nach dir.“ (2. Chronik 20, 12). Und das Wunder geschah. Der Krieg wurde gewonnen. Von einem Heer, das so viel Zuversicht ausstrahlte, dass schon allein dadurch die Feinde in Panik gerieten.  »weiterlesen