Auf ein Tasse Tee zu Jesus ...

Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er:
"Was wollt ihr?"
Sie sagten:
"Wo wohnst du?"
Er aber antwortete:
"Kommt und seht!"
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Für alle, die unterwegs sind.


Bald ist Weihnachten!

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Erscheint 24. Oktober!

© gott.net | Motiv 619 | Foto: fotolia.com

Johannes Hansen
Plädoyer für das Bekenntnis zu Christus

Der 2014 verstorbene Journalist und Buchautor Peter Scholl-Latour hatte immer wieder darauf hingewiesen, dass die schleichende Absage an den christlichen Glauben in den europäischen Völkern zu einem großen politischen Problem geworden ist. Als profunder Kenner der muslimischen Welt wusste er, dass es keinesfalls um die Wiederbelebung einer „Religion Christentum“ gehen sollte, um so die Widerstandskraft gegen den Islam zu stärken. Wohl aber gehe es um das öffentliche Bekenntnis zu Jesus Christus, auch bei den Politikern und Wirtschaftsführern unserer Weltgegend. Das wäre gerade auch für Muslime „Achtung gebietend“, um ein altes Wort zu gebrauchen. Im Wohnzimmer von Scholl-Latour hing ein Bild, das den auferstandenen Christus zeigt und er selbst bekannte sich ganz persönlich zum Glauben an Jesus Christus.

Nein, es geht nicht um das Christentum, sondern um eine persönliche Beziehung zu Christus bei möglichst vielen Menschen auch in unserem Land. Dazu gehören Klärungen auch im Wissen und Denken. Und dann Entscheidungen, die das ganze Leben verändern. Nur so kann es wieder zum Glaubensbekenntnis vieler Menschen kommen.
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Michl Graff
Der zerteilte Christus

Ich halte zu Paulus - ich zu Apollos - ich zu Kephas - ich zu Christus. Ist denn Christus zerteilt? (1. Korinther 1, 12-13)

Und ich zum Papst und ich zum Drewermann und ich zum Engelwerk und ich zu Publik-Forum und ich zu unserem ehemaligen Pfarrer und ich zu unserem neuen Pfarrer und ich zur Maria von Tschenstochau und ich zur Maria von Fatima und ich bleibe überhaupt katholisch und lasse mir meinen Glauben nicht nehmen.

Die Frage nach dem möglicherweise zerteilten Christus ist die Frage, ob wir an Christus glauben oder nicht. Wenn Paulus anderorts davon spricht, er sei allen alles geworden (was so ja nie stimmt), dann will er mit seiner Person dieselbe Frage stellen, will sagen, dass Christus allen alles ist, auch wenn wir separat selig werden wollen. Dass es Vorlieben gibt, auch religiöse Vorlieben, ist nicht das Problem. Dass aber Christus eingereiht wird ins Sortiment, ist tödlich für den Glauben. Zu Paulus oder Apollos oder Kephas halten, das muss nicht weiter schlimm sein. Es mag gute Gründe geben, nicht die ganze Welt umarmen zu wollen, sondern nur die Geliebten. Gerade dann ist es der Christusglaube, der uns eint. Wenn er nur groß genug bleibt, uns wirklich zu einen.