Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht!... »weiter

Buch zum Thema

160 Seiten, gebunden
Format 12,5 x 18,7 cm
Bestell-Nr. 61114
jamarkt@gott.net
nur 9,99 Euro
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Johannes Hansen

  Der heilige Geist ist ein Brandstifter.

Gottes Geist ist Wind und ist Feuer. In der Pfingstgeschichte lesen wir, dass ein starker Wind durch eine große Versammlung von Menschen in Jerusalem brauste und es kam Feuer in Form von Feuerzungen herab, die sich auf die Köpfe der Menschen setzten. Plötzlich sprachen die Menschen in ganz unterschiedlichen Sprachen und sie verstanden, was ihnen in fremden Sprachen gesagt wurde. Es war ein Sprachwunder und ein Hörwunder. »weiterlesen

Michl Graff

 Am Ende des Regenbogens

Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde.
(Genesis/1. Mose 9,13)

Am Ende des Regenbogens steht ein Topf mit Gold und Edelstein. Der kleine Junge läuft und läuft, bis er ein Einsehen hat mit den Sprüchen der Alten.
»Als wir über den großen Regenbogen / nach Hause wollten, / waren wir sehr müde. // Wir hielten uns an seinem Geländer / und fürchteten, / dass er verblassen könnte.« Soweit Günter Grass in seinem Stück »Hochwasser« (Uraufführung 1957).
Das aber ist der Segen des Regenbogens, dass ich ihn nur kurze Zeit zu Gesicht bekomme. Ein Augenblick, da mir die Ewigkeit in ihrem Farbenspiel einleuchtet. Ein Augenblick, da ich den anderen zurufe: Seht, seht den Regenbogen über der Burg, über dem Tal, ist er nicht schön, kommt auf den Balkon, seht doch. Natürlich wird er verblassen. Wir haben ihn auf Bildern festgehalten, die waren gar nicht so übel. Was wir aber in uns bewahrten, war größer und völlig unhaltbar. Denn es musste nicht gehalten werden. Es hielt.