Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht! »weiterlesen





    

    

Das Motiv gibt es auch als Postkarte. Bild einfach anklicken.

Johannes Hansen

Das große Comback

Jesus hat dieses wohl größte Gleichnis seiner Botschaft auf den Plätzen und an den Straßen seiner Zeit erzählt. Seine Beispielgeschichten hatten ein tiefes Geheimnis: Sie zogen die Hörer in sich hinein wie ein starker Magnet die Stahlspäne anzieht. So kam auch ich in diese Geschichte hinein. Wie auch Sie, wenn Sie diese Geschichte wirken lassen. Evangelium pur. So ist Gott. Er mag uns nicht verlieren. Keinen. Niemals. Ungezählte kehrten in 2000 Jahren zurück zu Gott. Das große Comeback des Menschen. Endlich wieder zu Hause. »zum Text

Michl Graff
Suchen. Versuchen. Besuchen.

Mein Herz denkt an dein Wort: "Sucht mein Angesicht!" Dein Angesicht, Herr, will ich suchen. (Psalm 27,8)

Gott suchen? Man müßte die richtige Versuchsanordnung wissen. Man müßte Gott versuchen. Du weißt aber, dass es verboten ist. Trauen wir uns nicht? Oder ahnen wir bereits im Ansatz das Scheitern?

Radikale Zweifler und radikale Gottgläubige wollen wissen, wie weit man gehen kann und muss. Der verlorene Sohn probiert aus, was draußen so alles passiert. Dass er eines Tages heimkehrt, lehrt uns nicht den Unsinn solcher Eskapaden, sondern die Kraft, im Scheitern umzukehren, jedenfalls nicht zu verzweifeln.

Eine bekannte jüdische Anekdote weiß, wie traurig Gott in seinem Versteck wartet, weil ihn keiner sucht.

Weil ich etwas gebacken habe, will ich, dass es jemand versucht. Weil ich zuhause bin, will ich, dass mich jemand besucht. Weil ich mich verstecke, will ich, dass mich jemand sucht. Ich kann Gottes Traurigkeit gut verstehen.