Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht! »weiterlesen


Für die, die unterwegs sind.


Bald ist Weihnachten!

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Johannes Hansen
Das revolutionäre „Allein“
 

Kein Wort hat theologisch wie kirchengeschichtlich bis weltgeschichtlich und sogar kulturgeschichtlich solche Bedeutung gewonnen wie das Wörtchen „Allein“. Als Vokabel für sich genommen ohne eigene Bedeutung, doch urplötzlich an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Es hat das Feuer eines endlich neu verstandenen Glaubens in die Welt geworfen. Die Reformation Martin Luthers, die Entstehung der reformatorischen Kirchen in aller Welt. Die Erweckungsbewegungen des Glaubens, die zur Entstehung der methodistischen und gewiss auch der baptistischen Kirchen führten, alles beginnt mit der Neuentdeckung des Glaubens als das „gesetzesfreie Evangelium“ des Weltmissionars Paulus. Heiden können Christen werden. Atheisten können Christen werden. Kirchenmitglieder können Christen werden. Die Tür steht weit offen, geht doch hindurch. „Allein durch den Glauben.“ „Glaubstu hastu.“ (Martin Luther). Ein kleines Wort bekommt Macht. »weiterlesen

Michl Graff
Geld

Was Menschen alles machen, um zu Geld zu kommen. Sie verkaufen zerlesene Bücher und Raubdrucke in Kneipen. Sie spielen in der Pariser Metro zwischen zwei Stationen Puppentheater. Sie stehen nachts am Straßenrand, leichtgeschürzt, und bieten ihren Körper an. Sie klauen einem die Handtasche. Sie beziehen ein geregeltes Monatseinkommen und gehen dafür täglich acht Stunden ins Geschäft. Sie singen für Geld, tanzen für Geld, lieben für Geld, predigen für Geld, »Money makes the world go round«. Was würden Sie für Geld nicht tun, fragte Max Frisch, heimtückisch. »weiterlesen