Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht! »weiterlesen





    

    

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Johannes Hansen
Nur wer einsteigt fliegt mit

Ich werde in meinem Leben nie begreifen, wieso eine so große und voll beladene Passagier-Maschine starten und fliegen und landen kann. Da sitzen doch glatt 300 Passagiere drin, der Frachtraum ist voller Gepäck, das Kerosin im Tank wiegt viele Tonnen und dann startet der Flieger mit lautem Getöse und fliegt und fliegt. Und ich steige immer wieder in eine Maschine ein und weiß immer noch nicht, warum das riesige und gewiss sehr schwere Teil fliegen kann. Aber ich fliege mit, was soll ich auch anderes machen...

Nun ist Gott kein Jumbojet und der Heilige Geist kein Düsenantrieb und das Evangelium keine Luft zum Fliegen und der Einstieg in die Maschine kein Glaubensschritt und doch liegen die Vergleiche mit dem Glauben greifbar nahe. Ich werde ein Leben lang über das Geheimnis Gott nachdenken, das sagt auch die Bibel, doch ich vertraue ihm. Ich kenne Zweifel, doch handelt es sich nicht um zerstörende Einbrüche, sondern um manche offenen Fragen, die auch weh tun können. Aber Gott hat sich mir und meinen Freunden und der ganzen Welt durch Jesus grundlegend bekannt gemacht. Das ist die Basis für alles andere. Wenn ich wissen will wie Gott ist, dann lese ich die Jesusgeschichten des Evangeliums und darf wissen: So ist Gott – wie Jesus war und immer noch ist. Eine „Gottesvorstellung“ habe ich damit nicht bekommen, doch einen Blick voller Liebe ...  »weiterlesen

Michl Graff
Am Ende des Regenbogens

... Das aber ist der Segen des Regenbogens, dass ich ihn nur kurze Zeit zu Gesicht bekomme. Ein Augenblick, da mir die Ewigkeit in ihrem Farbenspiel einleuchtet. Ein Augenblick, da ich den anderen zurufe: Seht, seht den Regenbogen über der Burg, über dem Tal, ist er nicht schön, kommt auf den Balkon, seht doch. Natürlich wird er verblassen. Wir haben ihn auf Bildern festgehalten, die waren gar nicht so übel. Was wir aber in uns bewahrten, war größer und völlig unhaltbar. Denn es musste nicht gehalten werden. Es hielt. »weiterlesen