Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht! »weiterlesen


Für alle, die unterwegs sind.


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Thema der Woche

Jürgen Werth
Und sie träumte vom Himmel

Eine dunkle Zeit lag hinter ihr, eine lange dunkle Zeit. Wochenlang Schmerzen, wochenlang Angst, wochenlang Zweifel. Immer wieder hatte sie zu beten versucht, doch das wollte nicht gehen. Und an ihrem Bett hatte sie immer wieder die grinsende Fratze des Teufels gesehen. Hatte immer wieder dieselben hämischen Worte gehört: “Ich hab’s dir doch gleich gesagt - wenn´s ernst wird, kannst du dich auf ihn nicht verlassen. Bist halt nicht so wichtig für ihn, hast dir eingebildet, dass er dich liebt. Nun weißt du, dass es wirklich nur Einbildung war“. Andere hatten mit ihr gebetet, hatten für sie gebetet. Hatten die grinsende Fratze des Teufels für ein paar Stunden aus ihrem Zimmer und aus ihren Gedanken verbannt. Doch dann hatte er sich wieder herein geschlichen. »weiterlesen

Johannes Hansen
Ich bin dir näher als du glaubst.    - Gott

Am 14. April 1912 um 23.40 Uhr kollidierte die angeblich unsinkbare Titanic auf ihrer Jungfernfahrt mit einem Eisberg und sank nach zwei Stunden und vierzig Minuten in die Tiefe des eisigen Meeres. Ein herbeigeeiltes Schiff konnte noch 712 Menschen an Bord holen, 1517 Menschen wurden mit dem zuletzt rasch sinkenden Dampfer in den Tod gerissen... Unser Leben verläuft Gott sei Dank nicht in Katastrophen dieser Art, doch die Frage, ob Gott ist, ob er nahe ist, ob er mir nahe ist, hat zu allen Zeiten Menschen bewegt. Oft in großen Lebensnöten, doch auch auf der Ebene unserer alltäglichen Erfahrungen.  »weiterlesen

Michl Graff
Mitleiden

Mitleid, so heißt es, hilft dem Leidenden wenig. Man müsse anpacken, Wunden verbinden, man müsse versuchen, das Leid zu verringern oder -besser noch - es zu verhindern. Mitleid sei dabei eher hinderlich. Sucht Paulus das Mitleid des Jüngeren? »Mitleiden« hört sich kräftiger an. Aber du bleibst im Bereich des Leidens. Einer leidet bereits, leidet für das Evangelium. Und er ruft nicht um Hilfe, wie wir es vielleicht täten, er ruft einen Mitleidenden herbei. Als ob da eine Spur durch die Welt gezogen werden müßte, die nur von Leidenden richtig gezeichnet werden kann, eine Spur, die nicht entfernt werden darf, eine Art Markierung, eine Blutspur. »weiterlesen