Als Jesus sah, dass sie folgten, fragte er: Was wollt ihr? Sie sagten: Wo wohnst du? Er aber antwortete: Kommt und seht! »weiterlesen

Und für alle, die unterwegs sind, das Buch zum Thema:



Gott hat
ein großes Herz
für kleine Leute

Für Kleingehaltene
und Kleingemachte

Und aus Zwergen
werden Riesen

Das Motiv oben gibt es auch als Karte (jamarkt@gott.net, Nr. 41521). Einfach anklicken.

Johannes Hansen

Jesus und die Kinder
„Lieben sie Kinder?“ Selbstverständlich. Natürlich. Was denn auch sonst? Vorsicht mit den Beschwörungen der Kinderliebe. Auch wenn Staatsmänner gerne Kinder tätscheln. Das macht sich gut und kommt in die Zeitung. In unserer Gesellschaft gibt es jedoch entsetzlich viel Kinderverachtung. Wer täglich Zeitung liest, weiß das. Vielleicht auch aus der unmittelbaren Umgebung. Aufpassen, heißt es da. Es gibt polizeiverdächtige Zustände hinter manchen Türen.
Es ist auffällig, wie stark die Liebe Jesu zu den Kindern in den Evangelien betont wird. Der norddeutsche Maler Emil Nolde hat ein Gemälde geschaffen, auf dem Jesus seine Arme um eine ganze Schar von Kindern legt, so wie man einen großen Strauß bunter Blumen umfasst. Wuschelköpfe verschiedener Farben, die ineinander fließen. Nolde zeigt, dass es um alle Kinder geht, weiße, braune, gelbe, schwarze, um alle Kinder der Welt. Die Arme Jesu wirken bei Nolde wie ein Schutzwall um die Kinder. Jesus liebt sie und seine Liebe soll weitergehen in unserer Liebe und Fürsorge für die Kinder. Und Jesus verkörpert Gott auf Erden, er ist der Christus. So hoch erhoben gilt die Liebe zu Kindern in der „Religion“ mit Namen Christenheit. »weiterlesen

Michl Graff

Im Haus des kinderreichen Gottes
Ein Vater der Waisen, ein Anwalt der Witwen ist Gott in seiner heiligen Wohnung. Gott bringt die Verlassenen heim, führt die Gefangenen hinaus in das Glück; doch die Empörer müssen wohnen im dürren Land.
(Psalm 68,6-7)

Nun wissen wir also, wie es bei Gott daheim zugeht. Waisen, Waisen, Witwen. Kindergeschrei und Gekrabbel charakterisierten Gottes gute Stube. Die heilige Stätte ist nämlich eine Wohnung. Wenn das Gotteshaus seinen Namen verdient, wird es zwar nicht ständig Jugendherberge und Kindergarten sein, aber ein Durchgangswohnheim ist es allemal: In jeder Kirche Kirchenasyl! »weiterlesen