Ohne mich
könnt ihr nichts tun.
Wir sind großartige Leute. Wir können viel tun. Und was wir alles tun können! Wir machen es schon, wir kriegen es schon hin.
Ein moderner Philosoph sprach vor Jahren von der "Machbarkeit aller Dinge". Er meinte es kritisch, eigentlich sogar spöttisch. Inzwischen sind wir nachdenklich geworden, was die Machbarkeit aller Dinge angeht. Immer mehr vernünftige Leute beginnen zu fragen, ob wir wirklich alles machen dürfen, was wir machen können. Aber noch herrscht vorrangig das Prinzip der Machbarkeit. Wir machen immer mehr Autos, auch wenn wir mit dem Machen der Straßen nicht nachkommen. Wir machen immer neue Computer-Generationen, die uns beinahe das Fürchten lehren. Wir machen Maschinen, mit denen wir Enormes produzieren. Heimlich haben wir den Verdacht, dass man irgendwo in der weiten Welt auch schon per Gen-Manipulation neue Tiere und gar Menschen macht - ein grauenhafter Gedanke.
Nein, es geht nicht um Technik- und Wissenschaftsfeindlichkeit. Aber es macht uns doch wohl nachdenklich, dass wir erkennbar die Schöpfung kaputt machen, dass Menschen wieder Krieg machen und Menschen tot machen und dafür Raketen und sogar Gas machen. Und dass wir schließlich nicht nur die Welt, sondern auch unsere Seelen kaputt machen. Kein Horrorgemälde - die Realität ist so.
Ich bin glücklich, dass ich eine ganz andere Wirklichkeit ansagen kann, von der die Bibel spricht. Jesus Christus sagt dort in Johannes 15,5: "Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun."
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