Wie kann Gott
uns zulassen?
Wir kennen sie, die Denkmäler, die auf Plätzen in unseren Städten oder irgendwo in der Landschaft auf Hügeln und Bergen stehen. Diese in Bronze gegossenen oder aus Stein gehauenen Gestalten von Königen und Feldherren erinnern an angeblich stolze, doch meist kriegerische und blutige Zeiten unserer Geschichte.
Ist Gott ebenfalls aus Bronze gegossen - unwandelbar? "Ich, der Herr, wandle mich nicht", heißt es in Maleachi 3,6.
Unheimlich! Wer will, kann diesen Satz des Propheten gehörig missverstehen: In der Welt geht alles drunter und drüber, die Völker schlagen aufeinander ein, die Tötungsmaschine des modernen elektronischen Krieges produziert Vernichtung - aber Gott steht über allem wie ein ewiges Denkmal, das längst Rost und Grünspan angesetzt hat, aber starr und leblos die Welt überragt.
Von solch einem Gott redet Maleachi gerade nicht
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